Ein fragiles Konstrukt

Christa Hager , 2. Februar 2009, 09:47
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fotos: reuters/akintunde akinleye/ap/george osod

"Nigeria ist keine Nation, sondern nur eine geografische Bezeichnung", meinte einer der Väter der Unabhängigkeit des Landes, Obafemi Awolowo, 1947 während einer Kundgebung gegen die britische Kolonialmacht. Sechzig Jahre später kämpft das Land mit seinem föderalen Staatssystem nach wie vor um den nationalen Zusammenhalt.

Im Bild: Straßen in Lagos im März 2006 (links) bzw. Juli 2003.

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11 Postings
Fritz Wunderlich
00
31.8.2011, 10:44

tatsache ist, dass die nördlichen bundesstaaten die sharia ende der neunziger einführten und sie den christlichen minderheiten aufoktroyieren, die sich als minderheit zu recht gegen diese unterdrückung, die poster wie durrani propagieren, wehren
damit ist der weg für vertreibung und raub an den schwächeren vorgezeichnet, da das bevölkerungswachstum anhält und mit der religiösen legitimierung eigentum und rechte angeeignet werden

Mario11
01
22.4.2007, 15:21
Warum sieht die Welt weg?

Ich finde es beschämend, dass hier die Welt wegsieht. Man will halt Nigeria als Hort von potentiellen Drogendealern usw im Kopf behalten und nicht als politisch hochexppolisiven Krisenherd! Aus dem berechtigterweise Tausende zu flüchten versuchen...

Placebo
 
01
15.4.2007, 21:00
"Viele Muslime verbinden mit der Scharia allerdings Gerechtigkeit und die Hoffnung auf ein Ende der Korruption und der Bestechlichkeit, eine Hoffnung, die sich in der Realität kaum bestätigt."

Glauben die wirklich, dass die korrupten unter dieses Gesetz der Scharia fallen werden?

Die bestrafen sich dadurch selbst und glauben dadurch etwas im Land verbessern zu können. Dank der Scharia werden sie nur noch verbitterter und an Grausamkeiten gewöhnt werden.


austrian antilope
01
17.4.2007, 23:59
also die bevölkerung wird bestraft durch ein gesetz,

dass sich nur die machthaber ausgedacht haben. allerdings - wie in allen scharia-dominierten ländern - herrschen totale tabus und gewaltsame unterdrückung - es wird also kaum direkten widerstand geben.

wenn man das ein wenig näher verstehen will, gibt es eine grausame, traurige, aber auch sehr aufschlussreiche geschichte einer frau, die zum tode durch steinigung verurteilt worden war, nach vielen wirren ihrer partnerschaften. menschenrechtsgruppen haben ihr das leben gerettet: "Ich, Safiya" von Safiya Hussaini und Raffaele Mastro.

Placebo
 
02
15.4.2007, 20:48
Es zeicnet sich ab, beovr die Kolonialmächte abzogen, haben sie einen Staat erschaffen, der von ANfang an nicht stabil sein kann.

Dann hat mans später wohl einfacher aus der ferne das Öl abzupumpen?

Auch im Irak ist es das selbe.

Hab ich ein Land vergessen?

Hukub
00
28.5.2007, 20:28

ich will ja nicht spitzfindig sein, aber ehemalige britische Kolonien, Protektorate oder sonstige Einflusszonen, zeichnen sich schon durch einen speziell "stabilisierenden" Beitrag in der heutigen Geopolitik aus: Irak, Afghanistan, Pakistan, Sudan (Darfur), Zimbabwe. Dazu Nebenschauplätze wie Sri Lanka, Nepal, Myanmar und sogar in Europa Zypern und Irland. Nicht zu vegessen die unwilligen Drillinge Palästina-Israel-Jordanien...

Aber gut, das alles wird durch die weltfestigende und alles-seeligmachende Rolle der heutigen USA wettgemacht, die haben ja auch einmal dazu gehört...

PS: OK: Indien, Mauritius, Südafrika, Kanada, Neuseeland, Bahrein und ein paar andere habe ich weggelassen. Ein bisserl Demagogie ist doch gestattet...

Ava Tar
11
13.4.2007, 01:55
Nicht witzig.


140 Mio. Einwohner, und Verteilungskämpfe um Land u. Ressoucen

Die Prognose liegt bei 300 Mio. Einwohnern - wie wird das werden ?

peter schmidt
 
00
naja das hängt immer von der wirtschaftlichen entwicklung ab.

hätte bangladesh geld wäre es einfach auch nur so wie holland.

es gibt zahlreiche länder mit deutlich schlechteren natürlichen voraussetzungen und einer sehr hohen bevölkerungsdichte denen es ganz gut geht.

z.b. holland, belgien

NeunZollNagler
 
00
12.4.2007, 12:06
Bild 9

Weiße Revolution? wtf?

Dante Alighieri
10
14.4.2007, 16:49
Diese Frage...

...blieb schon auf der Website Nigerian Village Square unbeantwortet. Vielleicht einfach die Farbe von Dokubo-Asaris Bewegung? Grün und weiß sind ja klassische islamische Farben.

Glod
10
12.4.2007, 15:31
Das Plakat ist einfach genial!

*sichtotlach*

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