Nach dem Zickenalarm

13. April 2007, 13:38
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John Bocks "Buggelpiste" im Kunstraum Innsbruck: Neu und ganz John Bock ist das Aufeinandertreffen von Mensch und Vieh im White Cube

Das farbenfrohe Arrangement von der Anprobe in Ampass ähnelt jenem im Kunstraum nach dem Zickenalarm. Da ließ John Bock zivilisierte Wesen verschiedener Gattungen auflaufen. Geißlein, Lama und performende Genossen waren keineswegs Naturburschen:

Als Referenz des Kamels Ali erwähnte der gesellige Künstler, der sich selbst unter die Braunkittel mischte und mit Vierbeinern an der Leine seine Runden trabte, einen Dreh mit Uschi Glas. Neu und ganz John Bock ist das Aufeinandertreffen von Mensch und Vieh im White Cube als gar nicht handzahme Installation mit interagierenden Skulpturen. Prächtig und witzig ausstaffiert waren die Tiere mit Behang und Bekleidung, in Berlin angefertigt nach detaillierten Skizzen des Künstlers und mit den in Tirol genommenen Maßen. Acht Stunden Videomaterial werden zum Film, einstweilen zeugen ein Haufen bunter Artefakte aus Schaum- und anderem Stoff sowie Strohreste von der Pyjama-Party für Pony und Co. (pen/ DER STANDARD, Printausgabe, 7./8./9.4.2007)

"Buggelpiste"
Kunstraum Innsbruck
Bis 28. 4.
Kunstauskunft: 7. 4., 11-16.00
  • Vor dem Zickenalarm: John Bock sichtet die Kostüme für seinen "Tierauflauf" im Kunstraum Innsbruck.
    foto: jan windszus

    Vor dem Zickenalarm: John Bock sichtet die Kostüme für seinen "Tierauflauf" im Kunstraum Innsbruck.

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