Der Tag wächst um fast zwei Stunden

30. April 2007, 12:04
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Der Sternenhimmel im April

Die Dauer der lichten Tage steigt von 1. bis 30. von 12h 50' auf 14h 28'. Die Sonne erreicht am 20. um 13h07 MESZ den Anfang des Tierkreiszwölftels Stier. Die Dämmerungsdauer steigt von 1h 9' auf 1h 19'.

Der Mond wurde am 2. zum Ostervollmond, dem ersten Vollmond im Frühling. Am 8. ist er bei Jupiter, am 10. im Letzten Viertel und am 16. steht die zarte Altlichtsichel tief im O in der Morgendämmerung. Am 17. ist Neumond. Die feine Neulichtsichel erscheint wieder am 18. tief in der Abenddämmerung im WNW. Am 20. steht der Mond bei Venus, am 24. ist Erstes Viertel, und am 25. finden wir den Mond nahe Saturn.

Merkur bleibt unsichtbar. Venus strahlt abends zwischen W und WNW. Mars finden wir morgens tief zwischen OSO und O, Jupiter um 2h tief, später hoch zwischen SO und SSO. Saturn steht abends hoch zwischen SSO und SW.

Die Sternkarte gilt für den 7. um 22h und für den 21. um 21h MESZ. Die Wintersterne um Orion stehen schon zwischen SW und WNW, zwischen S und SO finden wir Löwe und Jungfrau sowie im O den Bootes beziehungsweise Bärenhüter. Die strichlierte Linie zeigt uns, wo die Milchstraße verläuft. Im Freiluftplanetarium Sterngarten Georgenberg in Wien Mauer, Treffpunkt 21h15 beim Kirchenaufgang, findet bei Schönwetter am 13., 14. und 15. April die Frühlingssternbildschau statt, mit einer Sternkarte für alle Gäste. Näheres: Tel. (01) 889 35 41 oder beim Astronomischen Büro. (Hermann Mucke/DER STANDARD, Print-Ausgabe, 7./8./9. 4. 2007)

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    grafik: urania star
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