Birgit Fenderl moderiert statt Gerhard Jelinek den "Report"

11. April 2007, 12:50
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Neben den "ZiB"-Ausgaben um 9 und 13 Uhr - Die 36-Jährige freut sich besonders auf "längere Interviews"

Wien – Birgit Fenderl sollte der ORF Programmreform Dienstag das erste Gesicht geben und die neue "ZiB" um 9 Uhr präsentieren. Spät am Donnerstag erfuhr Fenderl, dass sie zwölf Stunden später zum Einsatz kommt: Sie moderiert den "Report" statt Sendungschef Gerhard Jelinek.

Wollte ORF-General Alexander Wrabetz da noch schnell Männerüberhang bei Bestellungen ausgleichen? "Glaube ich nicht", sagt Fenderl dem STANDARD: "Dann hätte er eine Frau zur Chefin machen müssen und nicht zur Moderatorin – Moderatorinnen gibt es ja viele." Fenderl freut sich besonders auf "längere Interviews". Sie hat den "Report" schon 2004/05 als Karenzvertretung präsentiert. Die Tages-"ZiBs" sagt sie ab Donnerstag an.

Fenderl wechselte 1995 von der "ZiB 1" als Innenpolitikredakteurin in die "ZiB 2". Dort arbeitete sie auch als Chefin vom Dienst und präsentierte ab Jänner 1997 fallweise die "Spät-ZiB". Neben der Moderation der "ZiB 3" gestaltete die Journalistin in den vergangenen Jahren Beiträge zu Auslandsthemen in allen "ZiB"-Sendungen. Von Juni 2004 bis Februar 2005 präsentierte sie das Politmagazin "Report". Mit Juli 2004 wechselte sie ins Team der Tages-"Zeit im Bild"-Ausgaben. (fid/DER STANDARD; Printausgabe, 7./8./9.4.2007)

  • Wieder"Report"-erin: Birgit Fenderl
    foto: orf/schafler

    Wieder"Report"-erin: Birgit Fenderl

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