Eva Glawischnig im Interview: "Schlussstrich unter dieses Kindergeld"

Redaktion, 30. Mai 2007, 16:30
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    "Ein klares Nein zur Rückzahlungsverpflichtung. Es zeigt jedenfalls, wie vermurkst die ganze Situation ist. Das ist eine echte Frechheit, auf Kosten der Eltern monatelang zu debattieren."

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    Was die Regierung positiv macht? Die Wahlaltersenkung findet Glawischnig gut.

Eva Glawischnig nennt im STANDARD-Interview die Debatte über die Zuverdienst­grenze während der Karenz "eine Frechheit"

Für die Dritte Nationalratspräsidentin Eva Glawischnig ist die aktuelle Debatte über die Zuverdienstgrenze während der Karenz "eine Frechheit". Grünen Berechnungen zufolge käme auch ein einkommensabhängiges Modell nicht teurer, sagt sie zu Karin Moser.

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STANDARD: Das Oppositionsgeschäft ist hart geworden bei so viel Konkurrenz vonseiten der Regierung, oder?

Glawischnig: Das kann man so sehen. Die Regierung hat offensichtlich die Strategie, ,bevor eine andere Position von der Opposition vertreten wird, sagen wir sie lieber gleich selbst‘. Unterm Strich wird dieses Streiten, Stolpern und Scheitern die Sympathiewerte für die Regierung nicht hinauftreiben. Über manche Bereiche wird ja erstaunlicherweise gar nicht gestritten. Die werden so unter den Teppich gekehrt, wie etwa das Fremdenrecht. Über diese Debatte gibt es bedauerlicherweise keinen Streit.

STANDARD: Außer bei den _U-Ausschüssen fallen die Grünen aber kaum auf.

Glawischnig: Bei der Klimadiskussion waren wir schon Antreiber. Und sicher auch, was das ganze Menschenrechtsthema betrifft. Ich sehe es auch in der Frauen- und Familienpolitik so. Aber es ist natürlich schwieriger, wenn man die Konfliktaustragung bereits in der Regierung hat. Aber Probleme sollen gelöst werden und nicht auf dem Rücken der Betroffenen gestritten werden. In der Familienpolitik ist das am drastischsten: Das geht alles auf Kosten der Eltern, diese Profilierung von einzelnen Politikern. Das hilft Frauen, die jetzt entscheiden müssen, wie löse ich mein Vereinbarkeitsproblem ab Herbst, überhaupt nicht.

STANDARD: Derzeit wird heftig über die Sinnhaftigkeit der Zuverdienstgrenze gestritten.

Glawischnig: So verhindert man, dass Frauen, die es beruflich geschafft haben, die an der gläsernen Decke kratzen, auch am Ball bleiben können.

STANDARD: Ist der Streit um die Zuverdienstgrenze nicht nur ein Teil des großen Ganzen?

Glawischnig: Unter der Decke ist das ganze eine Ideologiediskussion. Und das macht es ja so mühsam. Aber ich hätte da einen Vorschlag: Wenn man sich auf die Ziele einigt, nämlich dass Väter mehr Betreuungszeiten übernehmen, dass Frauen bessere Berufschancen haben, wenn sie Kinder haben – und da werden wahrscheinlich alle zustimmen, außer die FPÖ – dann kann man das ja aus der Parteipolitik einmal herausnehmen, dann sollen zum Beispiel Wifo-Experten Vorschläge machen.

STANDARD: Da wird dann ein einkommensabhängiges Kindergeld gefordert werden. Das stärkste Argument dagegen bleiben aber die Kosten.

Glawischnig: Das jetzige Kinderbetreuungsgeld ist einer der größten Brocken im Budget. Das ist eine der teuersten Familienförderungen der Welt. Und produziert letztendlich Frauenarmut. Wir Grünen haben uns ausgerechnet, wann ein neues, einkommensabhängiges Modell teurer wäre als das jetzige Modell. Und das wird sicher nicht vor fünf bis zehn Jahren eintreten, denn dafür wäre eine Vervielfachung der Väterbeteiligung notwendig. Also käme man mit dem bestehenden Geld durchaus auch bei einem neuen Modell noch eine Zeit lang aus – ohne zusätzliche Mittel. Man muss außerdem dazurechnen: Man hätte eine höhere Frauenerwerbsquote und das wäre unterm Strich fürs Budget auch eine deutliche Entlastung.

STANDARD: Zuvor scheitert es aber an ideologischen Ansichten.

Glawischnig: Also besonders enttäuscht bin ich vom Vizekanzler und Finanzminister Molterer, der die Debatte für beendet erklärt und de facto sagt ,zurück zum Start‘. Also für eine betroffene Frau, die jetzt nicht weiß, wie sie ihre Erwerbssituation organisieren soll, ist das eine untragbare Situation: Soll sie sich jetzt an die Zuverdienstgrenze halten oder nicht, soll sie das Kindergeld beantragen oder nicht? Das ist eine echte Frechheit, auf Kosten der Eltern monatelang zu debattieren. Das ist ein familienpolitisches Armutszeugnis der ÖVP, das sich da jetzt beobachten lässt.

STANDARD: Wer 2007 die Zuverdienstgrenze überschreitet, soll offenbar zurückzahlen ...

Glawischnig: ... mir ist immer noch nicht klar, ist das jetzt administrierbar oder nicht ...

STANDARD: ... ist das fair?

Glawischnig: Ich wäre da für größtmögliche Nachsicht. Ich glaube, dass da niemand aus Jux und Tollerei Kindergeld beantragt hat und dann damit auf Urlaub gefahren ist, sondern dass es gerade Familien in dieser Situation dringend gebraucht haben. Also ein klares Nein zur Rückzahlungsverpflichtung. Es zeigt jedenfalls, wie vermurkst die ganze Situation ist. Es gehört ein Schlussstrich unter dieses ganze Kindergeld.

STANDARD: Beim Thema Kinderbetreuung läuft aus Ihrer Sicht offenbar alles falsch. Gibt es einen Politikbereich, wo die Regierung gute Arbeit macht?

Glawischnig: Die Wahlalter_senkung ist eine sehr positive Sache. Die soll möglichst rasch kommen, die soll raus aus dem Parteienstreit und beschlossen werden. Als Signal, denn jetzt hat man den Jugendlichen gesagt, ihr dürft wählen mit 16 und dann wird monatelang darüber gestritten, ob das im Paket kommt oder alleine.

STANDARD: „Im Paket“ bedeutet inklusive Verlängerung der Legislaturperiode auf fünf Jahre. Akzeptieren Sie die jetzt?

Glawischnig: Die halte ich für einen Unsinn, ich sehe auch keinen inhaltlichen Zusammenhang mit der Wahlalter_senkung. Das gehört schon noch einmal ausführlich diskutiert.

STANDARD: Das ist dann aber ein Widerspruch: einerseits schnell beschließen, auf der anderen Seite ausführlich diskutieren.

Glawischnig: Die Verlängerung der Legislaturperiode ist eine heikle Frage. Im Moment sehe ich da überhaupt keinen Grund zuzustimmen.

STANDARD: Was müsste denn die Verwaltungs- und Verfassungsreform sonst noch beinhalten, damit sie auch für die Grünen etwas Substanzielles ist?

Glawischnig: Der Grundrechtekatalog ist schaffbar. Nur ein Beispiel, warum der so wichtig ist: die ganze Ortstafeldiskussion in Kärnten etwa. Der Vorwurf, man müsse Tempolimits überschreiten um überhaupt zum Verfassungsgericht zu kommen, besteht nur deshalb, weil es keine direkt einklagbaren Grundrechte gibt.

STANDARD: Die SPÖ war immer für deren Einklagbarkeit, die ÖVP dagegen.

Glawischnig: Da bin ich neugierig, wie die SPÖ sich verhält. Weil ein Grundrechtekatalog mit unverbindlichen Schöne-Welt-Beschreibungen nützt niemandem. Und an eine Bundesstaatsreform glaube ich ja schon nicht mehr. Aber die Bundesstaatsreform und eine Finanzverfassung sind halt die Grundbausteine einer effizienten Verwaltung. (Karin Moser, STANDARD, Printausgabe, 5.4.2007)

Zur Person: Eva Glawischnig-Piesczek (38) ist seit 2002 Stellvertretende Bundessprecherin der Grünen. Im Oktober 2006 wurde sie als erste Grüne zur Dritten Nationalratspräsidentin gewählt. Die Juristin ist zudem Grünen-Umweltsprecherin. Privat ist sie seit 2005 mit dem Fernsehmoderator Volker Piesczek verheiratet und seit Mai 2006 Mutter von Sohn Benjamin.
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asinus asinus
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Höhere Frauenerwerbsquote? In welchen Berufen? Das würde stimmen, wenn die Arbeitslosenrate niedriger wäre. Fr. Glawischnig ist da nicht sehr realistisch.

Der Saft
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eva, du grüne süße

Juergen Hoffmann
 
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Ist das grausam,

was ich da unten lesen muss. Warum will es niemand wahr haben, dass eben die Musterfamilie - eine dauerhafte Beziehung, ein Vater der ausreichendes Einkommen bezieht, eine Mutter mit geringem intellektuellen Anspruch - nur mehr mit der Lupe gefunden werden kann. Und wenn wir keine Alternativen für all die anderen Familien schaffen, wird die Geburtenrate noch weiter zurückgehen!
Eine Frage am Schluß zum nachdenken: warum haben die katholisch geprägten Länder Europas die niedrigsten Geburtenraten?

politisch verfolgt
02
unsinn

das mag in der stadt, in gewissen bobo-bezirken stimmen, sonst nirgends. kleines beispiel: auch wenn es von rot und grün anders dargestellt wird, ist der anteil der alleinerzieherinnen an allen frauen mit kindern nur rund 10%.

Morgen Stern
 
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Nachrichten aus dem ideologischen Elfenbeinturm?

kleiner Tipp: Ein bisschen unter die Leute gehen, damit der Realitätsbezug nicht ganz verloren geht.

Zum Nachdenken:
1. Warum kommt Irland nie in den Statistiken vor, wenn es um Geburtenraten geht?
2. Warum ist die Geburtenrate in Bayern höher als in Brandenburg?

Aracni Santini
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Nach der Geburt weggegeben

Bei so einem Modell, wo Frauen in die Arbeit gezwungen werden sollen (am besten unmittelbar nach der Geburt) werden solche Frauen, die wahre Mütter sind, die Ihr Kind erst ab 2 1/2 bzw. 3 Jahren in Betreuung geben möchten halt keine Kinder mehr bekommen, weil sie soetwas nicht mit ihrem Gewissen nicht vereinbaren können. Und soetwas von "sozialen" Menschen! Die alte SPÖ Regierung mit dem kurzen Karenzgeld hat gezeigt, dass die Geburten dadurch zurückgegangen waren. Nur die Pensionisten bekommen über tausende von Euros auch wenn sie selbst ein riesiges Privatvermögen haben für die Pflege.... Ein Baby ist ein voll Pflegefall 400 € gegen tausende € Die Gerechtigkeit in unserem Land.... Ohne Kinder wird halt niemand die Alten versorgen können

MV 77
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15.5.2007, 15:21
wahre mütter

das ist ja wohl eine frechheit, dass sie sich anmassen, zu bestimmen, was eine wahre mutter ist. auch wenn ich teilweise ihrer meinung bin (in bezug auf ein anderes ihrer postings), dass für kinder und mütter wohl eine teilzeitposition und ein teilzeitbetreuungsplatz das beste ist, finde ich es ungeheuerlich, dass sie sich zu so einer gemeinheit aufschwingen. viele mütter wollen kinder haben und vollzeit arbeiten (abgesehen davon, dass viele einfach müssen) - und auch dieses modell muss endlich akteptiert werden.

Juergen Hoffmann
 
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schau,

für so einfachen Menschen wie dich, nochmal gesagt: es geht um die Wahlfreiheit - die ja heute eben nicht gegeben ist - und darum, dass besonders besser qualifizierte wieder!!! Kinder kriegen in diesem Land.

Leo Laokoon
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10.4.2007, 11:52

ja, die wahlfreiheit ist dank jahrzehntelanger linker gesellschaftspolitik nicht gegeben! die traditionelle familie wurde immer nur heruntergemacht und finanziell benachteiligt gegenüber unverheirateten! man kann sich für alles mögliche entscheiden, nur nicht für die traditionelle familie! warum nicht? hm?

Ich bin der Meinung....
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12.4.2007, 13:36
Die "traditionelle Familie"

existiert heute nahezu nirgendwo. Die Kosten für Wohnraumbeschaffung, KFZ, Gesundheits- und Altersvorsorge verbunden mit den lausigen Lohnsteigerungen der letzten 15 Jahren machen die klassische Alleinverdiener-Familie mit mehreren Kindern einfach unmöglich.

Und wenn Mann UND Frau arbeiten MÜSSEN um den Lebensunterhalt bestreiten zu können, hilft irgendwelches Geld für ein paar Monate (egal ob Karenz- oder Kindergeld) eben einen Scheissdreck.

Es muss einfach mehr Betreuungsplätze für Kleinkinder geben, damit Mann/Frau möglichst rasch wieder ins Berufsleben einsteigen kann. Mit "nur Geld" bekommen zwar Hackenstade einige Kinder, jedoch nicht der Mittelstand.

Morgen Stern
 
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17.4.2007, 14:39
Die traditionelle Familie existiert shr wohl, obwohl unser Steuersystem sie extrem benachteiligt.

Abseits der Grosstädte ist es leichter, weil mehr Wohnraum vorhanden ist, aber auch in der Stadt gibt es durchaus noch traditionelle Familien.

Allerdings mehr bei unseren neuen Mitbürgern aus Süd- und Osteuropa. Aber auch bei wirklich gut verdienenden Schichten, die es sich trotz finanzieller Benachteiligung noch leisten, dass die Mutter ein paar Jahre bei ihren Kindern zuhause bleibt (Zumindest solange sie noch Windeln tragen.)

Was sie beschreiben, ist kein Naturgesetz, und auch nicht die böse Globalisierung. Es ist das Ergebnis von Jahrzehnten 'Familienpolitik' nach dem LEhrbuch des Feminismus.

politisch verfolgt
01
warum so untergriffig?

keine argumente?

Linzer81
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Einkommensabhängiges Kindergeld

Also dann mach ma mal eine Milchmädchenrechnung: Das einkommensabhängige Kindergeld soll also insgesamt nicht (viel) mehr kosten als das jetzige. Wenn dadurch jetzt aber besser verdienende Frauen mehr bekommen als weniger verdiendende (oder Studenten, Lehrlinge, Arbeitslose), dann müssen doch letztere bedeutend weniger bekommen, nicht wahr?

Welche Argumente bekommen wir dann von der Frau Glawischnig zu hören? Unsoziale Regierung, nicht jedes Kind ist gleich viel wert, Einkommensschere vergrößert sich weiter, wieder zu Lasten des kleinen Mannes, äääh der kleinen Frau???

Ich bin der Meinung....
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...besser verdienende Frauen mehr bekommen ...?

bei einem einkommensabhängigen Kindergeld? Soll das ein Scherz sein?

Natürlich haben die besserverdienenden Frauen dadurch MEHR Geld. Aber wegen Ihrem Gehalt und nicht wegen der Staats-Almosen.

Marlene Peternell1
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Wesentlich weniger als jetzt, nämlich weit unterm Existenzminimum ist ja kaum möglich!

Auggie
05
traurige gesellschaft ... !!!

ich bin mutter eines 17 Monaten alten Mädchens. Und mir gehen diese ganzen idiotischen Diskussionen echt schon sehr am Nerv. Kann oder darf es in der heutigen Gesellschaft nicht mehr sein, dass man sich in den ersten - und bewiesener Maßen wichtigtsten Jahren eines Kindes - als Mutter selbst um des Kindes Wohlergehen kümmert???? Irgendwie ist alles nur mehr in Richtung Kapitalismus ausgerichet ... arme Gesellschaft! Ich verzichte für mein Kinder sehr, sehr gerne auf irgendwelchen materiellen Irrsinn um ihr einfach das zu geben, was sie für ihr weiteres Leben dringend brauchen wird: Liebe, Geborgenheit, emotionale Kompetenz und Verständnis ... what ever, macht nur weiter so und die Psychotherapeuten werden gut verdienen ...

liz70
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Das ist natürlich einfacher gesagt als getan

Ich gehe davon aus, dass sie einen Partner an ihrer Seite haben der ganz gut verdient. Nur haben das nicht alle, viele Mütter müssen aufgrund von materiellen Dingen arbeiten gehen, wie Kleidung für das Baby, Kinderwagen, Kinderbett, etc. Wenn sie mal alles zusammenrechnen würden was sie da die ersten 6 Monate ausgegeben haben, da kommt doch ganz schön viel zusammen. Jeder weiß, dass Kinder viel Liebe und Geborgenheit brauchen, nur was nutzt es wenn man das dem Kind geben kann und sich gleichzeitig keine Gehschule, keine Wippe etc. leisten kann. Man bedenke ein Kind kostet irrsinnig viel und nicht alle haben ein dickes Sparbuch oder jemand der das Geld heimbringt! Deshalb müssen viele Frauen arbeiten gehen!

I. O.
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Ihren Gefühle

sind sehr schön und zu respektieren, aber gibt sehr viele Frauen,welchen nicht nur um das Liebe Geld wollen ihren Berufe weiter ausüben... sondern weil Sie auch eine tiefe Bedürfniss haben ihre berufliche Vorstellungen zu realisieren!!!! Eine Frau nicht nur Gebärmaschiene, und einzig allein Mutter für Rest ihres Leben!
Babypause (3-6 Jahre lang) ist OK, und schön....aber die Kinder so ca. nach 18 Jahren führen ihren eigenes Leben...Gar nicht zu erwähnen was ist wenn mal eine Frau plötzlich allein bleibt...Scheidung, Todesfall,Arbeitslosigkeit der Mann? Was ist mit eigenpension?

politisch verfolgt
01
eigenpension

können sie sich sowieso abschminken. wer soll die denn erwirtschaften, wenn die meisten frauen statt kindern das "tiefe Bedürfniss haben ihre berufliche Vorstellungen zu realisieren"?

Aracni Santini
02
Sie hat von den ersten Jahren gesprochen!

Sie sollten den Artikel besser lesen. Da steht in den ersten wichtigsten Jahren! Keine Rede von bis zu 18

eamon clever
01
die frau präsidentin ist doch ein gutes beispiel dafür, dass gut ausgebildete frauen kein kbg benötigen, weil sie

schneller wieder in den berufsalltag zurückkehren. Sie gehört auch zu der gruppe, denen die zuverdienstgrenze egal sein wird, sie wird auch eine mutter sein, die ggf. ein kindermädchen anstellt und auf die 430 euro pfeifen kann und auch sollte. Ich denke, dass kbg nur für personen gelten sollte, die kein einkommen oder nur einkommen vor der geburt bis etwa zur zuverdienstgrenze nachweisen können. Zuverdienst ist natürlich möglich, aber nicht über die bisherigen jährlichen einkünfte hinaus. Alles andere ist aufgabe der familie, der ehepartner was auch immer, sicher nicht des staates.

Aracni Santini
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Dann aber auch für die Pensionisten und Beamten

Wenn schon so eine Regelung, dann sollen auch die Pensionisten, die sich Pflege leisten können nicht unterstützt werden bzw. bei Beamten in Pension eine Zuverdienstgrenze eingeführt werden

menpower
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Eva Glawischnig nennt im STANDARD-Interview die Debatte über die Zuverdienst­grenze während der Karenz "eine Frechheit"

ein schelm, wer da was böses denkt

die gute frau nationalratspräsident, fällt wahrscheinlich in diese regelung und bekommt nichts

Marlene Peternell1
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Das nenn ich personalisieren!

Ich finds nämlich auch eine Frechheit, dass man bei einem Einkommen von 430€ mit Kind vom Gesetz aus nichts oder kaum dazu verdienen darf. Was soll denn das für ne Gerechtigkeit sein?

heatherette
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tja...

wenn man eine türe öffnet, tun sich hundert andere auf...
es wird um die zuverdienstgrenze diskutiert, aber zuerst gehört mal die kindergartensituation geklärt.
eine mutter möchte/muss arbeiten gehen, dazu braucht sie eine betreuung für das kind. die kostet - zumindest in wien - einiges und aus eigener erfahrung bleibt dann von dem monatlichen betrag, den frau "dazuverdienen" (zu was eigentlich?) darf, nicht so grossartig etwas über!
warum ist der kindergarten nur für alleinerziehende steuerlich absetzbar? hier könnte man ansetzen. warum überhaupt zuverdienstgrenze? eine gewisse zeit das kinderbetreuungsgeld für jeden - ob dazuverdient wird oder nicht, soll doch bitte jedem selbst überlassen bleiben.

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