Vorarlbergerinnen werden am ältesten

26. Juli 2007, 13:15
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Lebenserwartung ist generell gestiegen - ÖsterreicherInnen sind öfter im Krankenhaus

Wien - Die Lebenserwartung in Österreich ist neuerlich gestiegen: Bei Frauen beträgt die durchschnittliche Zeit zwischen Geburt und Tod 81,8 Jahre, Männer werden im Schnitt 76,5 Jahre alt. Die Daten, die anlässlich des am Samstag stattfindenden Weltgesundheitstages schon Dienstag veröffentlicht wurden, beziehen sich auf den Geburtenjahrgang 2005. Im Vergleich zu 2001 dürfen die jüngeren Buben mit einem Plus von einem Jahr rechnen, die jüngeren Mädchen haben etwas mehr als sechs Monate "gewonnen".

Innerhalb Österreichs zeigt sich ein West-Ost-Gefälle: Am längsten bleiben Tirolerinnen (82,8 Jahre) und Vorarlbergerinnen (83 Jahre) auf dieser Welt. Für 2005 zur Welt gekommene Wienerinnen prognostiziert der Gesundheitsbericht ein Durchschnittsalter von knapp über 80.

In den vergangenen Jahren ist auch die Zahl der Spitalsaufenthalte gestiegen: Zwischen 2002 bis 2005 wurden in heimischen Krankenhäusern pro Jahr durchschnittlich rund 2,5 Millionen stationäre Fälle gezählt - verglichen mit 1992 ein Plus von 600.000 stationären Aufenthalten. Zieht man davon aber die Mehrfachbehandlungen ab, so zeigt sich, dass die Gesamtzahl von PatientInnen mit 1,5 Millionen in etwa gleich geblieben ist. Kranke ÖsterreicherInnen werden heute also öfter im Spital behandelt, aber mit sieben Tagen pro Jahr auch kürzer als noch vor 15 Jahren (acht Tage).

Die häufigsten Todesursachen waren nach wie vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen (45 Prozent aller Todesfälle), etwa ein Viertel starb an Krebserkrankungen, sechs Prozent aller Todesfälle waren auf Verletzungen und Vergiftungen zurückzuführen, und knapp fünf von 100 Todesfällen waren durch Erkrankungen der Verdauungsorgane bedingt. (simo/DER STANDARD, Printausgabe 04.04.2007)

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    Die Lebenserwartung ist erneut gestiegen.
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