BeOS-Nachfolger Zeta vor dem Aus

18. April 2007, 10:10
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Kommerzielle Entwicklung soll eingestellt werden - Überlegungen den Code als Open Source freizugeben

Mit einem Weblog-Eintrag beendete YellowTab-Chef Bernd Korz alle diesbezüglichen Spekulationen ein für all mal: Zeta, der inoffizielle Nachfolger von BeOS, soll nicht mehr weiter entwickelt werden, zumindest nicht als kommerzielles Produkt.

Vorgeschichte

Das Ende von Zeta hatte sich in den letzten Monaten bereit schrittweise angekündigt. So musste der Herstelle YellowTab bereits vergangenes Jahr Insolvenz anmelden. Daraufhin arbeitete Korz mit der Firma Magnussoft für die Entwicklung zusammen, nur um die Kooperation im März 2007 einzustellen. Als Ursache für die Entscheidung wies man dabei auch auf die weit unter den Erwartungen liegenden Verkaufszahlen aktueller Zeta-Releases an.

Offene Fragen

Wie es nun mit dem Betriebssystem weitergeht ist noch weitgehend offen. So hatte man noch vor nicht all zu langer Zeit ein Update für Zeta angekündigt, da aber sowohl Magnussoft als auch Korz selbst verkünden, dass sie derzeit keinen Zugriff auf den Quellcode haben, ist zumindest in näherer Zukunft nicht damit zu rechnen.

Freigabe

Prinzipiell denkt Korz über eine Freigabe des Zeta-Codes als Open Source nach, eine Lösung, der wohl die Zustimmung der Community sicher wäre. Allerdings gibt es bis dorthin noch einige rechtliche Fragen zu klären, wie Korz herausstreicht, es sei unklar, ob nicht andere Unternehmen hier noch Ansprüche auf gewisse Code-Teile anmelden können. (red)

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