Gleicht wirklich keine Schneeflocke der anderen?

29. Juli 2007, 16:28
32 Postings

Die (un-)begrenzte Fähigkeit von Eiskristallen, unterschiedliche, aber stets sechseckige Formen auszubilden

Wenn Sie es schaffen die Flockenanzahl, aus der sich eine mittlere Schneewächte zusammensetzt, hochzurechnen, werden Sie sich mit der Frage unseres Gewinners der Woche vielleicht auch nicht leichter tun ... aber zumindest die mathematischen Dimensionen erahnen, in die sie führt. G.ustav schreibt:

"Es heißt 'Gleicht sich wie ein Ei dem anderen', aber 'Keine Schneeflocke gleicht der anderen', obwohl sie immer sechseckig sein müssen. Wenn ich mir das Stubaital im Winter anschaue, kann ich mir das nicht so ganz vorstellen. Aus wie vielen einzelnen Flocken setzt sich eigentlich eine kilometerlange verschneite Fläche zusammen? Da kann unmöglich jede einzelne ein unverwechselbares Aussehen haben.

Ich würde eher auf 5, 6 oder vielleicht 20 Grundtypen tippen, die sich dann endlos wiederholen. Würde mich aber interessieren, was Mathematiker glauben, wie viele unterschiedliche Möglichkeiten es gibt, sechseckige Kristallformen zu bilden." (red)

  • Bild nicht mehr verfügbar
Share if you care.