Firefox: Erstmals weltweit mehr als 15 Prozent Marktanteil

29. Jänner 2008, 11:11
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Stetiges Wachstum auch auf derStandard.at - Firefox 2 lässt Internet Explorer 7 hinter sich

Seit der Veröffentlichung der neuen Browsergenerationen von Mozilla und Microsoft sind nun bereits einige Monate vergangen. Viel war damals spekuliert worden, welche Auswirkungen, die neuen Releases auf aktuelle Trends am Browsermarkt haben werden. Betrachtet man die Zahlen der letzten Monate so lässt sich die Antwort mit einem Wort zusammenfassen: Keine.

Richtung

Das Wachstum des Firefox geht mit praktisch unveränderter Geschwindigkeit weiter, der Internet Explorer verliert ebenso gewohnt beinahe 1:1 was das Mozilla-Projekt gewinnt, Apples Safari wächst mit der zunehmenden Verbreitung von Mac OS X mit. Lediglich innerhalb der einzelnen Lager gab es gröbere Umlagerungen, viele BenutzerInnen haben auf neuere Versionen ihrer Software aktualisiert.

Weltweit

Aber zu den Zahlen im Detail: Laut den weltweiten Verbreitungszahlen von NetApplications konnte der Firefox im vergangen Monat wieder deutlich zulegen, wodurch der freie Webbrowser im März erstmals die 15 Prozent-Marke überspringen konnte, konkret werden ihm 15,10 Prozent ausgewiesen. Im Februar waren es noch 14,18, im 13,67 Prozent.

An der Spitze

Der Internet Explorer büßt hingegen weiterhin Teile seiner Marktdominanz ein: Waren es im Jänner noch 79,75 Prozent, die auf den Microsoft-Browser setzen, so sind es im März "nur" mehr 78,57 Prozent. An dritter Stelle wie nun auch schon eine Weile gewohnt der Safari von Apple mit immerhin bereits 4,51 Prozent.

Eigene zahlen

Zahlen, die sich - wie schon in der Vergangenheit - auch an den Auswertungen der Zugriffe auf derStandard.at bestätigen lassen, allerdings - ebenfalls nichts neues - wesentlich stärker ausgeprägt. So legte der Firefox hier von 27,84 Prozent im Jänner auf 29,91 Prozent im März zu. Mit diesem Plus von 2,07 Prozentpunkten ist die 30-Prozent-Marke für die Open Source-Software also zum Greifen nahe.

Umschichtungen

Zeitgleich verlieren die diversen IE-Produkte von 61,33 Prozent auf 60,28 Prozent. An dritter Stelle liegt auf derStandard.at ebenfalls Safari mit 5,82 Prozent, auch wenn das Wachstum hier mit +0,06 Prozentpunkten derzeit eher bescheiden ist. Folgen noch der Opera mit 2,12 Prozent und die klassische Mozilla Suite / Seamonkey mit 1,2 Prozent, alle anderen Browser sind deutlich unter der 1-Prozent-Marke zu finden.

Versionen

Interessant aber vielleicht noch die Verteilung der einzelnen Browser-Versionen. Während der Internet Explorer 6 auf derStandard.at noch seine Spitzenposition mit 42,8 Prozent halten kann, folgt auf Platz 2 bereits der Firefox 2 mit 21,57 Prozent. Der Internet Explorer 7 muss sich trotz "empfohlenem Update" mit 17,14 Prozent und dem dritten Rang zufrieden geben.

Im folgenden noch die März-Zahlen von derStandard.at:

Browser Anteil
Internet Explorer 6.x 42,8 %
Firefox 2 21,57 %
Internet Explorer 7 17,14 %
Firefox 1.5 6,26 %
Safari 5,82 %
Opera 2,12 %
Firefox 1.0 2 %
Mozilla 1,2 %
Internet Explorer 5.x 0,65 %
Netscape 0,33 %
Konqueror 0,13 %

Disclaimer

Aufgrund des Wechsels unseres Werbeanbieters - von dem wir die Zahlen bekommen - lassen sich die konkreten Ergebnisse nicht 1:1 mit Zählungen vor dem Jänner 2007 vergleichen. Dies unterstreicht einmal mehr, dass die konkreten Zahlen immer mit etwas Vorsicht zu genießen sind, Bewegungen am Browsermarkt lassen sich damit aber trotzdem abbilden. (apo)

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