EMI und Apple tragen Kopierschutz zu Grabe

von Redaktion  |  30. Mai 2007, 17:47
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Apple hat sich durchgesetzt: EMI lässt sich den Kopierschutz abkaufen - Gegen Aufpreis gibt es ungeschützte Musik in höherer Qualität

Der Volltext dieses auf Agenturmeldungen (z. B. APA und REUTERS) basierenden Artikels steht aus rechtlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
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Napigator_N
04.04.2007 08:11
das ist gut so

endlich

Mal abgesehen davon...
03.04.2007 15:21
und was bringt's?

seit jahrzehnten funktionierte es so:
die musiklabels produzieren unmengen an schrott, der wurde mit viel promotion (=kohle) zum glitzernden musthave, die manipulierten leute kauften wie verrückt die produkte, konsumieren das zwei-dreimal, dann verstaubte es im regal.

neuerdings geht's so: die nachwievor heftig manipulierten leute laden den schrott aus dem internet (egal ob legal oder nicht), konsumieren das zwei-dreimal, und fertig ist die festplattenleiche.

wurscht was musik den konsumenten kostet, solange die industrie darauf abzielt die anspruchslosen zu bedienen (da winkt halt die meiste kohle) wird weiterhin mist produziert, infolge bleibt hochwertiges oft unveröffentlicht.

das internet wird das ändern. time will tell...

Ponti Max
03.04.2007 19:31
Henne oder Ei?

Wenn ich mir so ansehe, für welchen Schrott freiwillig Geld ausgegeben wird - etwa Zusammenstellungen von angeblichen "Hits", die dauernd, aber auch wirklich dauernd auf 95% aller Radiostationen heruntergespult werden -, dann frage ich mich schon, wo das Problem liegt - beim Produzenten oder beim Konsumenten.

Mal abgesehen davon...
04.04.2007 10:43
re: ...wirklich dauernd auf 95% aller Radiostationen heruntergespult werden...

das meinte ich mit manipulieren.

der entsetzlichste disco-schrott, der mir jemals untergekommen ist (a walk in the park), wurde seit eh und jeh (und sehr wahrscheinlich immernoch) bei ö-brei täglich mehrmals gespielt, in jedem musikladen konnte man das ding finden.

sender wie diese sind defacto die ausgelagerte propaganda-abteilung der musikindustrie und repräsentieren die eier, für die die musikindustrie ihren schrott ausbrütet.

Muffel  
03.04.2007 14:42

Eines muß man Steve Jobs lassen: er hat seiner Kritik an DRM, die von Skeptikern als nur heiße Luft zur Imageverbesserung abgetan wurde, ziemlich schnell (erste) Taten folgen lassen, und damit gezeigt, daß er meint, was er sagt - im Gegensatz zu anderen, die damals die selben großen Töne spuckten.

Captain Smoker
03.04.2007 19:48
http://derstandard.at/?id=2829548

Nach dem Artikel schaut es doch etwas anders aus.

amores perros
03.04.2007 14:06

und dann wird wieder gejammert, dass der konsument die modelle die die musiclobby entwirft nicht annimmt. bei preisraufsetzen und drm-wegfall.

sie wollen einfach nicht kapieren, dass sie zu teuer sind.

BabbleBoy
03.04.2007 12:24
Guter Artikel zum Thema

http://www.engadget.com/2007/04/02/
apple-and-emi-ditching-drm-is-good-but-its-not-good-enough/

"But we don't believe having free, usable, uncrippled media is a feature -- it's a right. You don't pay a premium for higher quality DRM-free physical media -- DVD Audio and SACD discs costs the same as CDs (in fact, often times they come as hybrids on the same media). Asking customers to pay 30% more for no DRM and a higher bitrate is a distraction, a parlor trick to take our attention away from the philosophical issue: EMI is still selling DRMed music."

Und:

"Lastly, we'd like to point out that, coincidentally, very, very few devices actually stand to benefit from Apple selling DRM-free AAC tracks."

the_byte
03.04.2007 11:40
Ich möchte nur erwähnen, daß es für den höheren Preis

kein einziges stichhaltiges Argument gibt !!
Ob ich vom Master ein MP3 in 128 Kbit oder 256 Kbit ziehe, macht technisch nicht den geringsten Unterschied, das einzige, was sich ändert ist, daß sie jetzt mehr Speicherplatz brauchen weil sie jetzt alles doppelt speichern (mit/ohne DRM), und daß sie's eben nochmal ziehen müssen. Aber es ist ja typisch für diese Industrie, sich sogar den Rückbau von dem Scheiß, den sie mit DRM gebaut haben, vom Kunden nochmals zahlen zu lassen, mit dem Argument (das wie gesagt keines ist) höherer Qualität.

Benno Hillhammer
03.04.2007 12:34
... von Expertiese ...

bezüglich digitaler Musik zeugt Ihr Posting nicht gerade.

amores perros
03.04.2007 13:52

und was sagt der experte dazu?

Benno Hillhammer
04.04.2007 08:39
Simon says...

1.) sampelrates machen sherwohl einen unterschied, die man zugegebener maßen bei bum bum musik nicht raushören wird.
2.) es gibt für alle os (mac, linux, win) aureichend tools um DRM von damit behafteten tracks zu entfernen, niemand muß nochmals kaufen.
3.) der erhöhte preis ist einfach eine aufrechnung der durch fehlende DRM zu erwartenden Verluste, welcher wieder reduziert wird wenn andere mitziehen und dadurch wettbewerb entsteht. das ist vom standpunkt EMI durchaus legitim.
4.) das ganze ist ein richtiger schritt in die richtige richtung.
5.) der mündige konsument zeichnet sich m.E. durch initiative und kluges handeln aus. nicht durch raunzen über dinge wo es eigentlich nichts zu raunzen gibt.

amores perros
04.04.2007 12:33

so gesehen, ja. nur die kosten fuer die ganze DRM-entwicklung ist sicher gleichzusetzen mit den zu erwartenden verlusten, die in wirklichkeit sicher nicht so hoch sind. es kommt ja auch das generell weniger ausgeben infolge inadaequater musik hinzu.

die_eidechse
03.04.2007 11:33

so, dolmen: ein album ist und bleibt - wie der name schon sagt - ein reales, physisch greifabares und mit dem für album typischen booklet ausgestattetes produkt und wird mir von keinem i-pod style-victim weggenommen.

ihr musik-konservatives repitl.

cannery row
03.04.2007 11:13
ups..

hab ich wohl überlesen, dass der albumpreis gleichbleibt.. so gesehen, gehts eigentlich.

cannery row
03.04.2007 11:04
hm..

bei durchschnittlich 14 titel pro album macht das 18,06. die meisten cds kosten weniger..

ljack
03.04.2007 11:10
Bitte ein paar Zeilen weiter oben lesen:

"Ganze Alben sollen auch weiterhin 9,99 Euro im iTunes Music Store kosten."

fipps
03.04.2007 11:00
schrottqualität

das heisst wohl dass bis jetzt nur schrottqualität zu kaufen war, noch dazu mit drm verseucht! ich rate jedem bei den musikern direkt zu kaufen. kein konsument braucht noch sony, emi, bmg usw.! es gibt genug direkte downloadplattformen zb
http://www.manymusics.org/
lasst endlich die kunst über den handel bestimmen!

Charles Darwinowitsch
03.04.2007 11:14

Stimmt! Wenn zum Beispiel ein Auto früher 50PS hatte, und heute 100, man aber den selben Preis dafür zahlt, bedeutet dass, dass das frühere Auto Schrott war. DVDs sind ohnehin heute schon Schrott, weil BlueRay ja eine viel höhere Auflösung bietet.

Die ganzen Fotos, die sie mit vor fünf Jahren ihrer 10 000 Schilling Digitalkamera mit 2Mpixel aufgenommen haben sollten Sie gleich löschen, weil das alles ja nur Schrott ist.

Und dass Sie die alten, schon gekauften Songs auf neue, bessere Qualität und ohne DRM "upgraden" können (bei Alben nehme ich mal an ohne Aufpreis, obwohl das nicht kommuniziert wurde) ist Ihnen offensichtlich entgangen, aber das ist eben auch alles nur Schrott.

Peter W1
03.04.2007 19:43

Aha, 256 kbit waren also früher nicht genauso vefügbar wie 128 kbit :) ? Das bewusste Verschachern schlechterer Qualität ohne eine Veränderung des verwendeten codecs (wird ja nur eine Zahl geändert) nicht als Schrott zu bezeichnen, sondern mit technischer Entwicklung zu vergleichen ist schon äußest eigenartig.

Von der fehlenden Verwendbarkeit dank DRM ganz zu schweigen.

Kill R. Argument 
03.04.2007 10:58
Die Musikindustrie ist ein gutes Beispiel dafür, wie Marktwirtschaft (nicht) funktioniert! *g*

CD-Preise werden nun bereits seit Jahrzehnten künstlich hochgehalten. Wo man doch meinen müsste, bei der Vielzahl an Labels müsste es auch günstigere Anbieter geben. Dafür werden alle Register gezogen, z.B. mühsam und mit Milliardenaufwand ein "DRM" aufgezogen und jetzt also quasi wieder verworfen. Die Kosten werden natürlich wieder (no na!) dem Konsumenten aufdividiert. Also kosten die CDs regulär weiterhin 18-21 Euro!

Ich würde jedenfalls weit mehr CDs kaufen, wenn sie um einen für Anbieter UND Konsumenten fairen Preis verkauft würden. Diesen fairen Preis sehe ich bei etwa 10 Euro! So halte ich mich mehr beim Kauf zurück und schone meine Börse. Dieser Preis ist für die Musikindustrie bei entsprechendem Willen machbar.

Diga
03.04.2007 11:19
Faire Preise, kein DRM

http://www.emusic.com/

amores perros
03.04.2007 14:02

genau. account info -> select a plan -> preferences -> download software ???!?!??!?!!??##?

glauben sie dieses geschaeftsmodell ist gut? dann glauben sie weiter.

Diga
03.04.2007 15:11
Ja, das glaub ich!

Was gibt es, ihrer Meinung nach, daran auszusetzen?

AlBundyFan  
03.04.2007 10:48
hab schon gedacht sie hätten gelernt

aber doch nicht-sie machen einen möglichen erfolg sofort wieder durch die preispolitik zunichte.

vergleich download/cdkauf:
es kostet gleichviel, aber man hat weder cdhülle mit cover, cd mit aufdruck und man hat zeit und kosten investiert in download, brennen der cd...bummeln macht ja vielleicht auch spaß->geringer spaßfaktor beim kauf

und ein cd-rohling mit schwarzem stift beschrieben hat einfach kein flair, kein feeling - auf das feeling eine cd gekauft zu haben, kann man bei 0 kosten verzichten, aber nicht, wenn es als download gleich viel kostet wie im geschäft.

ein preis von 30c/lied und 3-4 euro für das album wäre angemessen um das auszugleichen

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