Kambodscha verbietet SMS bis zum Ende der Kommunalwahlen

31. März 2007, 21:28
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Um "geordneten Wahlgang sicherzustellen" - Parteien hatten in der Vergangenheit versucht die Wähler zu beeinflussen

In Kambodscha sind bis nach den Kommunalwahlen am Sonntagabend alle SMS-Dienste außer Kraft gesetzt worden. Damit solle ein geordneter Wahlgang sichergestellt werden, teilte die Wahlkommission am Freitag mit.

Beeinflussung

Bei früheren Wahlgängen hatten Parteien und Gewerkschaften die Wähler noch in letzter Minute mit SMS-Mitteilungen auf dem Handy zu beeinflussen versucht. Außerdem waren mit Hilfe der in Kambodscha äußerst populären schnellen Textbotschaften nach Überzeugung der Behörden schon einmal Unruhen angezettelt worden. 2003 waren fast zeitgleich zahlreiche thailändische Geschäfte und die Botschaft des Nachbarlandes angegriffen worden. (APA)

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