Sony Österreich blickt zufrieden in die Zukunft

11. April 2007, 10:02
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"Sony Center" in Wien geplant - Erfolgreiches Geschäftsjahr dank Bravia, Vaio und den Profis

„Ich habe eine Vision“, so John Anderson, der Chef von Sony Österreich über seine Pläne in seiner Region. „Im November soll in Wien das erste Sony Center eröffnet werden. Wir werden die Stadt in Blau einhüllen und den Anwendern dort zeigen, wie man unsere Geräte verbinden und gemeinsam nutzen kann.“ Die konzernweite Strategie der verstärkten Zusammenarbeit der einzelnen Abteilungen lasse sich in Österreich aufgrund der Größe sehr gut umsetzen und führe zu gemeinsamen Aktionen und Kampagnen in den unterschiedlichsten Bereichen.

Kein Berlin aber immerhin England

Das Wiener Sony Center solle nicht jene Dimensionen aufweisen, wie jenes in Berlin. "Wir werden das englische Konzept umsetzen", so Anderson. Dies bedeutet, dass gemeinsam mit einem Partner ein entsprechendes Verkaufs- und Schauraum-Konzept umgesetzt werde.

"Eine spezielle Bedeutung"

„Österreich hat eine spezielle Bedeutung für Sony. Die Japaner lieben das Land und die klassische Musik. Dies waren auch die Gründe warum man sich entschied das Sony DADC-Werk (welches die Speichermedien, wie CDs, DVDs oder Blu-rays produziert – Anm. d. Red.) in Salzburg anzusiedeln. Auch die Verkaufszahlen dürften das ihre dazu beitragen; sowohl mit der Bravia-Fernsehlinie, wie auch mit den Walkman-Mobiltelefonen und den Vaio-Laptops konnte man Erfolge verbuchen, so Anderson. Auch in den heimischen Wohnzimmern sei HD ein Thema. Im Gegensatz zu früheren Zeiten würden die Fernseher nun nicht erst ersetzt wenn die alten Geräte ihren Geist ausgehaucht hätten, sondern funktionierende Modelle würden durch eine neue Generation verdrängt. In Zukunft würde man zudem nicht nur die privaten Anwender verstärkt ansprechen wollen, sondern auch das Feld der klein- und Mittelunternehmen beackern. Auch im Bereich der professionellen Anwender sei man in Österreich sehr gut aufgestellt. Film- und Fernsehproduktionen würden bereits in HD-Qualität aufgezeichnet.

Apples Erfolg schmerzt

„Sony war lange Zeit zu sehr in einem Qualitätsdenken verhaftet. Die Konsumenten haben in manchen Bereichen aber andere Werte verfolgt. Als Beispiel sei hier das Audio-Geschäft erwähnt. Es schmerzt, wenn man mit ansehen muss, wie man als Marktführer im Walkman-Bereich den Anschluss verliert. Apple hat gezeigt wie man mit einem geschlossenen Konzept erfolgreich sein kann. Aber wir sind wieder da und wir werden mit den neuen Produkten in den Markt kommen und den Rückstand aufholen, da bin ich sicher.“(Gregor Kucera aus Rhodos)

  • John Anderson, Chef von Sony Österreich, zeigt sich mit dem Geschäftsjahr mehr als zufrieden und hat ehrgeizige Pläne.
    foto: sony austria gmbh

    John Anderson, Chef von Sony Österreich, zeigt sich mit dem Geschäftsjahr mehr als zufrieden und hat ehrgeizige Pläne.

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