Bahnhof Wien-Mitte: Baubescheid verschiebt sich um einen Monat

30. März 2007, 11:33
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Baupolizei: Entscheidung erst Ende April erwartet

Wien - Der Baubescheid für das Neubauprojekt am Areal des maroden Bahnhofs Wien-Mitte verschiebt sich um einen Monat. Eigentlich war mit einer Entscheidung Ende März gerechnet worden, nachdem bei der Bauverhandlung keine Einsprüche erhoben wurden. Eine damals vereinbarte leichte Überarbeitung der Pläne sei allerdings erst jetzt bei der Baupolizei eingelangt, unterstrich deren Chef, Gerhard Cech, gegenüber der APA.

Die Baupolizei werde nun zügig ihre Arbeit erledigen. In voraussichtlich zwei Wochen kann sich dann der Bauausschuss des Bezirks Landstraße mit dem Projekt befassen. Auch hier rechnet man mit der Zustimmung. Bis dann der Baubescheid endgültig vorliege, dauere es nochmals einige Tage, so Cech am Donnerstag: "Es wird eher Ende April."

Der Bauträger BAI (Bauträger Austria Immobilien) plant bis 2012 in Wien-Mitte um rund 350 Mio. Euro eine 36 Meter hohe Randbebauung sowie ein Hochhaus mit 70 Metern Höhe gegenüber des Justizzentrums. Jüngst bekannt gewordene Pläne, auch die desolate Landstraßer Markthalle in das Gesamtprojekt zu integrieren und die Marktstände abzusiedeln, trifft auf Widerstand bei den Wiener Oppositionsparteien.(APA)

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