Bertelsmann und EMI legen Napster-Streit bei

23. Juli 2007, 19:23
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"Erfreut, Abkommen erreicht zu haben" - "Entwicklung von neuen, rechtmäßigen Geschäftsmodellen für digitale Musik" soll künftig im Vordergrund stehen

Der Medienkonzern Bertelsmann hat seinen Rechtsstreit mit dem britischen Musikkonzern EMI um die frühere Musiktauschbörse Napster beigelegt. Das teilten EMI und Bertelsmann am Montag in den USA mit. Einzelheiten der Übereinkunft wurden nicht bekannt gegeben.

Modell

"Wir sind erfreut, dieses Abkommen mit Bertelsmann erreicht zu haben", sagte EMI-Chef Eric Nicoli. "Jetzt können wir dieses Thema hinter uns lassen und damit fortfahren, die Entwicklung von neuen, rechtmäßigen Geschäftsmodellen für digitale Musik voranzutreiben."

Vorgeschichte

Napster war vor Jahren Pionier der Internet-Musik-Tauschbörsen, musste im Juli 2001 jedoch wegen Urheberrechtsverletzungen schließen. Bertelsmann hatte im Jahr 2000 in die Tauschbörse investiert und sich damit Klagen eingehandelt. Im vergangenen Herbst hatte sich Bertelsmann bereits mit dem Musik-Unternehmen Universal Music auf die Zahlung von 60 Millionen Dollar (45,2 Mio. Euro) geeinigt, um einige dieser Verfahren zu beenden.

Online

Seit 2003 gehört Napster zu Roxio, das den Namen übernahm und den Dienst als kostenpflichtiges Online-Musikgeschäft statt als Gratis-Tauschbörse führt. (APA/Reuters)

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