Salzburger Privatmedizinuniversität meldet keinen Ansturm aus Deutschland

13. Juli 2007, 12:49
posten

Derzeit rund 420 Bewerbungen, zwei Drittel davon aus Österreich - Frauen bei Bewerbungen und Aufnahme in der Überzahl

Salzburg - Der Ansturm deutscher Studierender auf die heimischen Medizinuniversitäten geht an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg (PMU) weitgehend spurlos vorüber. "Wir haben unter den Bewerbern wie auch in den Vorjahren etwa ein Drittel Deutsche", sagte Studiendekanin Monika Killer im Gespräch mit der APA. Dieser Wert sei seit dem Start der Privatuniversität im Jahr 2003 stabil.

420 Bewerbungen

Die Anmeldefrist für den fünften Jahrgang der PMU läuft noch bis Mitte April. Derzeit habe man rund 420 Bewerbungen, erklärte Killer. Sie rechnet damit, dass sich auch heuer etwa 600 junge Menschen für ein Studium an der PMU anmelden werden. In einem mehrstufigen Bewerbungsverfahren werden dann 42 Studierende ausgewählt. Mit dem neuen Jahrgang wird die PMU erstmals den Vollausbau - insgesamt 210 Studierende - erreichen. Die ersten Absolventen werden im Sommer 2008 ihr Studium abschließen.

Großteil aus Österreich

Unter den Bewerbern an der PMU sind rund zwei Drittel aus Österreich. Das restliche Drittel kommt aus Deutschland, vereinzelt stammen die Kandidaten auch aus anderen europäischen Ländern, berichtete Killer.

Wer sich für ein Studium an der PMU interessiert, muss ausführliche Bewerbungsunterlagen, darunter auch eine Begründung der Motivation für das Fach Medizin, einreichen. Danach werden die Kandidaten zu einem ausführlichen neuro-psychologischen Test eingeladen, mit dem die "High Potentials" herausgefiltert werden. "Dabei geht es bewusst nicht um medizinisches Wissen", sagte Killer: "Wir haben gute Erfahrungen mit dem Aufnahmeverfahren gemacht." Bisher waren bei den Bewerbern und bei den aufgenommenen Studierenden immer die Frauen in der Überzahl. (APA)

Share if you care.