Rice: Mit Parallelverhandlungen Nahost-Gespräche fördern

26. März 2007, 14:29
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Ziel sei palästinensischer Staat

Ramallah - Die USA wollen in getrennten Parallelverhandlungen mit den beiden Konfliktparteien in Nahost den festgefahrenen Friedensgesprächen neue Impulse verleihen. "Ich glaube ein bilateraler Ansatz, in dem ich parallel mit den Parteien spreche, ist der beste Weg", sagte Außenministerin Condoleezza Rice am Sonntag bei einer Pressekonferenz mit dem palästinensischen Präsidenten Mahmoud Abbas in Ramallah. Bei den Verhandlungen wolle sie Israel und die Palästinenser auf eine gemeinsame Agenda verpflichten, die zu einem palästinensischen Staat führen soll.

Rice wollte sich am Montag erneut mit Abbas in der jordanischen Hauptstadt Amman treffen. Ein Gespräch mit Israels Ministerpräsident Ehud Olmert war noch für Sonntagabend geplant.

Abbas und Olmert hatten bei ihren jüngsten Treffen keine Annäherung ihrer Positionen erzielt. Olmert hat angekündigt, er werde mit Abbas nur über humanitäre Angelegenheiten sprechen. Israel fordert von der neuen palästinensischen Regierung der radikalen Hamas und der gemäßigteren Fatah, vor allem ein Ende der Anschläge auf den jüdischen Staat. Die Hamas beharrt jedoch weiter auf "Widerstand in jeder Form". (APA/Reuters)

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