Ärztekammerwahl - Liste Dorner an erster Stelle

26. März 2007, 17:19
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21 der 90 Vollversammlungsmandate - Vor "Mittelbau" und "Kammerinitiative 0,3 Prozent"

Wien - Die "Vereinigung Österreichischer Ärztinnen und Ärzte - Liste Dorner" hat bei der Wiener Ärztekammerwahl heute, Samstag, die relative Mandatsmehrheit errungen. Im Vergleich zur Wahl 2003 konnte sie sich deutlich von den nachfolgenden Fraktionen absetzen, hieß es in einer Pressemitteilung der Ärztekammer.

21 der 90 Mandaten für die Vollversammlung

Dorners Liste errang 1.138 Stimmen und damit 21 der 90 Mandaten für die Vollversammlung. Im Jahr 2003, als noch 100 Sitze vergeben wurden, kam die Vereinigung ebenfalls auf 21, damals mit 904 Stimmen. Zweitstärkste Fraktion wurde die "Wahlgemeinschaft Spitalsärzte - Wiener Mittelbau - ARGE Ärzte" mit 14 Mandaten. Sie verlor gegenüber 2003 allerdings sieben Sitze.

Dahinter folgen die "Kammerinitiative 0,3 Prozent" (11 Mandate) und die "Sozialdemokratischen Ärztinnen und Ärzte" (9 Mandate), die jeweils ein Mandat einbüßten. Die "Grünen Ärztinnen und Ärzte" errangen sieben Mandate (2003: 9), das "Komitee unabhängiger Wiener Ärzte" fünf (2003: 6). Die Gruppierung "Kammerlight" schaffte ebenfalls fünf und konnte damit deutlich zulegen (2003: 1).

"Turnusärzte für Turnusärzte"

Gewachsen ist auch die Liste "Turnusärzte für Turnusärzte", und zwar auf fünf Mandate (2003: 3). Auf fünf Mandate kam auch die erstmals angetretene Liste "Wahlärzte Wien". Der "Hausärzteverband - Landesgruppe Wien" schaffte nur noch vier Sitze in der Vollversammlung (2003: 6). Die "Facharzt- und Turnusliste WSP", ebenfalls erstmals dabei, erzielte drei Mandate. Mit einem Mandat gleich geblieben ist die "Interessengemeinschaft - Ärztesenioren".

Die Wahlbeteiligung lag mit 47,8 Prozent etwas höher als bei der letzten Wahl (45,9 Prozent). Insgesamt waren 10.525 Ärztinnen und Ärzte wahlberechtigt. Der Präsident wird am 8. Mai 2007 von der Vollversammlung der Ärztekammer für Wien gewählt.

Die diesjährige Wahl fand erstmals ohne die Zahnärzte statt, die seit Jänner 2006 in einer selbstständigen Standesvertretung organisiert sind. Die Zahl der Mandate der Vollversammlung wurde von 100 auf 90 reduziert. (APA)

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