Vize-Präsident Joyce Mujuru reist nach Südafrika

26. März 2007, 11:15
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Scharfe Sicherheitsvorkehrungen bei Treffen mit Amtskollege Phumzile Mlambo-Ngcuka

Johannesburg - Die Vize-Präsidentinnen von Südafrika und Simbabwe, Phumzile Mlambo-Ngcuka und Joyce Mujuru, sind am Freitag zu einer vertraulichen Unterredung in Johannesburg zusammengekommen. Der private südafrikanische TV-Sender e-tv zeigte am Abend Bilder des Treffens, das unter großen Sicherheitsvorkehrungen stattfand.

Leibwächter versuchten deutlich sichtbar, Aufnahmen von dem Treffen zu verhindern. Offiziell wurde über das Gespräch der Politikerinnen nichts bekannt. Südafrika war international wegen seiner zögerlichen Haltung in der Simbabwe-Krise in die Kritik geraten.

Südafrika hatte der Weltöffentlichkeit zuvor vorgeworfen, die Krise in Simbabwe durch mangelnde Koordination verschleppt zu haben. Hätten sich die internationalen Regierungen auf einen gemeinsamen Ansatz in Sachen Simbabwe geeinigt, hätte die aktuelle Krise in dem afrikanischen Land vermieden werden können, sagte Vize-Außenminister Aziz Pahad. Er betonte auf einer Konferenz in Pretoria, ein gemeinsamer Ansatz Europas, der USA und Südafrikas hätte für anhaltende kritische Diskussionen und Dialog gesorgt. (APA/dpa)

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