Die Gesichter hinter den Stimmen

30. März 2007, 16:52
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Deutscher Preis für Synchron vergeben: Suzanne von Borsody und Stefan Krause ausgezeichnet

Potsdam - Den Deutschen Preis für Synchron haben in diesem Jahr die Schauspielerin Suzanne von Borsody und der Sprecher Stefan Krause erhalten. Mit der Auszeichnung würdigte die Jury am Donnerstagabend in Potsdam Borsodys Synchronisation der Originalschauspielerin Joan Allen in dem Film "Yes", einem in Versform erzählten Liebesdrama. Krause hatte in dem Film "Capote" dem extravaganten Reporter Truman Capote, gespielt von Philip Seymour Hoffmann, seine Stimme geliehen. Für den sechsten Synchron-Preis waren nach Angaben der Veranstalter 62 Kino- und Fernsehbeiträge eingereicht worden.

Vor rund 180 Medienvertretern und Gästen aus ganz Deutschland erhielten erstmals zwei Synchron-Sprecher den Ehrenpreis der Jury für ihr "herausragendes Gesamtschaffen": Jürgen Thormann, die deutsche Stimme des britischen Schauspielers Michael Caine, und Rolf Schult, der sich hinter dem US-Amerikaner Robert Redford verbirgt. Für sein Dialogbuch in dem Streifen "Yes" wurde Matthias von Stegmann ausgezeichnet. Preisträger in der Kategorie "herausragende Synchron- Regie" wurde Axel Malzacher.

Als beste Nachwuchssprecherin würdigte die sechsköpfige Jury unter Vorsitz von Rainer Brandt die 13-jährige Friedel Morgenstern. Sie hatte in dem Film "Little Miss Sunshine" Abigail Breslin synchronisiert. In der Kategorie "herausragende TV-Serien- Synchronisation" fiel die Wahl auf die RTL-Serie "Monk". Der Deutsche Preis für Synchron ist undotiert und besteht in einer Plastik der Künstler Paul Böckelmann und E.R.N.A. Er wurde in sieben Kategorien verliehen.(APA/dpa)

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    Sie hörten Sie, wenn Sie sie sahen: Suzanne von Borsody (links) synchronisierte Joan Allen in "Yes".

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