OEHV beglaubigte Nationalliga-Halb­finale nach Tumulten mit 5:0 für Zell

25. März 2007, 00:25
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1.200 Euro Geldstrafe für Zeltweg

Wien - Das Halbfinal-Spiel der Eishockey-Nationalliga zwischen Zeltweg und Zell am See, das am Dienstagabend nach Tumulten beim Stand von 5:3 für die Gäste abgebrochen worden war, wurde vom Österreichischen Eishockeyverband OEHV mit 5:0 für die Zeller strafbeglaubigt. Dies gab der OEHV am Freitag bekannt. In der Serie verkürzte Zell am See damit auf 1:2. Die vierte Begegnung findet am (morgigen) Samstag in Zell statt.

Zudem wurde über Zeltweg eine Geldstrafe von 1.200 Euro wegen "Verschuldens eines Spielabbruches und Publikumsausschreitungen sowie wegen ungehöriger Kritik und wörtlicher Schiedsrichterbeleidigung", verhängt, wie es in einer OEHV-Aussendung hieß. Zeltweg-Obmann Robert Weber wurde wegen "ungehöriger Kritik und wörtlicher Schiedsrichterbeleidigung" für vier Wochen sämtlicher Funktionen enthoben. Trainer Heyduk wurde wegen Schiedsrichterbeleidigung für vier Wochen, bedingt auf sechs Monate, seiner Funktion enthoben.

Die betroffenen Vereine können bis Montag gegen die Entscheidung Berufung einlegen. Das gegen den Zeller Peter Dilsky eingeleitete Disziplinarverfahren wurde eingestellt.(APA)

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