Gates: Aufständische bedienen sich in Waffen-Depots

26. März 2007, 10:31
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US-Verteidigungsminister räumt Probleme bei Sicherung von unbewachten Lagern ein - Zu wenig Soldaten zur Sicherung

Washington - Den US-Truppen im Irak ist es einem Regierungsbericht zufolge bis vergangenen Oktober nicht gelungen, alle unbewachten Waffenlager zu sichern. Es gebe zu wenig Soldaten, um die Depots zu schützen, aus denen Aufständische Munition stehlen und damit Sprengsätze bauen würden, heißt es in einem am Donnerstag in Washington veröffentlichten Bericht der Rechenschaftsbehörde GOA. Das Verteidigungsministerium habe offenbar keine Bestandsaufnahme der Lager und der dadurch entstehenden Bedrohung für US-Soldaten und andere gemacht.

"Ein einziges großes Waffenlager"

US-Verteidigungsminister Robert Gates räumte nach der Veröffentlichung des Berichts Probleme ein, betonte aber gleichzeitig, dass die US-Armee seit ihrem Einmarsch im März 2003 bereits mehrere hunderttausend Tonnen irakischer Munition vernichtet habe. Das ganze Land sei "ein einziges großes Waffenlager" gewesen, sagte Gates. Die US-Armee tue ihr Bestes, aber angesichts der Größe des Irak und der "anderen Aufgaben" sei dies eine große Herausforderung. (APA)

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