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Moskau-Legionär Martin Stranzl (links) ist ein Leithammel im Team von Josef Hickersberger.
Der Donnerstagmittag in Stegersbach stand unter dem Motto: "Persönlichkeiten" oder "Leithammel" oder "Führungsspieler" oder "Verantwortungsbewusstsein". Aberwitzige und dem österreichischen Fußball unwohl Gesinnte könnten spötteln, Herr Hickersberger sei aufgrund einer Themenverfehlung ganz alleine da gesessen. Was natürlich nicht stimmte.
Er zeigte seine Innenverteidiger her, Martin Stranzl (26) von Spartak Moskau und den Rapidler Martin Hiden (34). Wobei Hiden am Samstag in Graz gegen Ghana nicht drankommt, Stranzl und Ferdinand Feldhofer bilden das defensive Zentrum. Hiden soll dann vier Tage später in Paris die vermutlich stürmenden Franzosen bremsen. Hickersberger: "Ich will sehen, wie sich Feldhofer gegen die Weltklasse behauptet." Das kann als Vertrauensbeweis für Hiden interpretiert werden.
In den vergangenen Monaten hat sich ein Kernproblem herauskristallisiert, an dessen Behebung gearbeitet wird. Die Elitekicker sind mundfaul. Soll heißen: Sie, vor allem die jungen Spieler, reden auf dem Platz zu wenig. Sowohl miteinander als auch mit den anderen Kollegen, es herrscht ein Kommunikationsdefizit. Stranzl und Hiden versuchen zwar, Kommandos zu geben, sie bleiben aber oft ungehört. Jedenfalls kommt nichts zurück, sie reden quasi gegen die nicht nur im Fußball berühmt-berüchtigte Mauer.
Das Schweigen könnte im mangelnden Selbstvertrauen der Jugend den Ursprung haben. Stranzl sagte, ohne Namen zu nennen: "Die privat die Lautesten sind, sind auf dem Feld die Leisesten. Das passt nicht zusammen." Hiden riet zu mehr Mut: "Ein junger Spieler muss sich trauen, auch mich oder einen anderen Routinier nach einem Fehler zusammen zu schreien. Das kann keine Einbahnstraße sein. Eine bessere Kommunikation würde uns sehr viel Laufarbeit ersparen."
Standort
Was gegen Ghana und gegen Frankreich, von der Lauferei abgesehen, zu erwarten ist, kommunizierte Hickersberger: "Es sind zwei Standortbestimmungen gegen die Weltklasse. Jeder kann erfahren, was ihm fehlt. Wir müssen Respekt zeigen, Respekt ist im Leben immer wichtig. Alles, was darüber hinausgeht, möchte ich aber nicht sehen." Angst, Starre oder Lähmung würden den Teamchef irritieren. Gegen Ghana müsse man sich die Unterstützung des Grazer Publikums erarbeiten. "Das klappt nur, wenn man auch in der Offensive Akzente setzt. Natürlich ist Ghana in der Lage, uns einzuschnüren. Wir werden sie eher nicht aus dem Stadion schießen."
Die Mannschaft solle ihr Potenzial, das sie beim 2:1 im vergangenen Oktober gegen die Schweiz angedeutet hat, ausschöpfen. Hickersberger: "Welche Möglichkeiten sie hat, darüber will ich lieber erst nach den Partien sprechen." (Christian Hackl, DER STANDARD Printausgabe 23. März 2007)
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sind, meiner bescheidenen ansicht nach, unglaublich feine begegnungen, grad für einen österreichischen fussballer ist ein spiel gegen solche mannschaften sicher nicht alltäglich.
und eine em im eigenen land zu bestreiten, das is für jeden fussballer eine once- in- a- lifetime- erfahrung. wenn man sich darauf nicht vorbereitet, als gäbs kein morgen und dann während der em nicht sogar noch mehr gibt, dann hat man einfach eigentlich nichts im profifussball verloren....
aber die burschen machen das schon. ich hoff ja so auf ein gutes ergebnis, dann geht vielleicht durch die medien ein ruck, auch wenns nur ein: naja, das haben wir doch eh schon alle gegen die schweiz gesehn, dass hier was wächst, ist.
ich wünsch es österreich. als pole...
...sofern eine Niderlage gegen Gana ansteht kann man sich ja immer noch darauf ausreden dass der ÖFB Cup läuft...
2008 wirds den ja nicht mehr geben und die Leistung des Teams wird sich aprubt um 200% steigern
..jetzt mal ehrlich, das ist wohl wirklich die sinnloseste Maßnahme seit Fußballfunktionäre begonnen haben zu denken... (sofern dieser Evolutionsschritt schon vollzogen wurde..)
Wie man im Bericht auf Fan.TV auf www.tipp3.at sieht, steht kaum wer hinter diesem Schwachsinn
beim ÖFB ist wo die Probleme liegen, irgendwo im mentalen psychosozialen emotinalen Kommunikationsbereich oder so. Alles Schmarren: liegt an einem Trainer der nicht motivieren kann und nicht einstellen, zudem wichtige Leute nicht berücksichtigt und lieber seine Habererpartie aus der Rapidzeit holt, an Spielern, die überbezahlt sind und mangels an Klasse und Leistungswillen sich nie im Ausland durchsetzen würden, an Schwiegersohnalibikickern, die ja nicht zu hart in einen Zweikampf gehen wollen und allgemein an Realitätsverweigerung. Das man aber ein Jahr vor so einer Grossveranstaltung sich nicht am Riemen reissen kann, ist aber das eigentlich bewundernswerte und einzigartige am ÖFB.
keine fussballkünstler, sondern leider nur letztklassige und unintelligente fusshandwerker, wie eben herr hickersberger auch einer war...was soll da schon herauskommen; kann man nur hoffen, dass wenigstens die orginaisation halbwegs ohne krasse managementfehler über die bühne geht; so einer nation dürfte man eigentlich keine em-austragung austragen lassen...
Soll heissen, der Hiden schreit jeden nieder wenn der einen Fehler macht? Das stärkt natürlich das Selbstvertrauen und den Teamgeist. Hr. Hickersberger bitte machens was!
die schweiz hat ihre letzten 3 spiele verloren - begonnen hat es mit der niederlage gegen österreich.
war jetzt unsere nationalmannschaft der stolperstein und hat die schweiz in eine depression geführt, oder kam österreich genau zum richtigen zeitpunkt, um ein schwächeln der schweizer mannschaft auszunutzen?
und derjenige der in stranzl oder ivanschitz anschreit wird ausn team gworfen oder wie?
is halt nur blöd das a ivanschitz der sich seit 3 jahr keinen mm weiter entwickelt hat a teamleader is und praktisch nicht kritikfähig zu sein scheint, da fragst dich halt irgendwann was des soll.
Pogerl for Austria auch wenn er nedamal an hydranten überspielen kann aber seine leistung bringt er. (zumeist)
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