Eine Liebesgeschichte im Standard

22. März 2007, 19:47
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"Gut gegen Nordwind"-Autor Daniel Glattauer las mit iPod-Hilfe vor 80 Zuhörerinnen und einigen Männern

Die Zuhörerschaft war zu 80 Prozent weiblich, als Standard-Autor Daniel Glattauer am Mittwochabend vor geladenem Standard-Abonnentenpublikum aus seinem Buch "Gut gegen Nordwind" las. "Das hat mit dem Buchinhalt zu tun", erklärte der Autor diese geschlechtliche Unausgeglichenheit. Der Andrang zur Signier-Halbestunde ließ dann eher an eine Charakteristik der Fangemeinde denken.

Sein Bestseller ist im deutschen Sprachraum an die 50.000 Mal über die Budel gegangen. Die Höhen und Tiefen der Liebesgeschichte, die formal unromantisch per E-Mail - und daher umso dramatischer - abläuft, fesselte die rund 80 Anwesenden, die von STANDARD-Chefredakteur Gerfried Sperl in den Abend eingeführt worden waren. Dass Protagonistin Emmis Stimme von Glattauers iPod stammte - er selber las den männlichen Part - passte gut zu der unkörperlichen Thematik.

Die STANDARD-Lesungen werden am 11. April fortgesetzt: Chronik-Redakteur Roman David-Freihsl wird aus seinem und Fotograf Christian Fischers Buch "Rückkehr zur Strudlhofstiege - Literarische Spaziergänge durch Wien" lesen. (bri, DER STANDARD - Printausgabe, 23. März 2007)

  • Las mit iPod-Hilfe vor 80 Zuhörerinnen und einigen Männern: "Gut gegen Nordwind"-Autor Glattauer.
    foto: standard/christian fischer

    Las mit iPod-Hilfe vor 80 Zuhörerinnen und einigen Männern: "Gut gegen Nordwind"-Autor Glattauer.

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