Feuergefecht im Gaza-Streifen

23. März 2007, 14:08
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Polizei: Fatah-Anhänger von Hamas-Milizionären getötet

Gaza - Die Auseinandersetzungen unter Palästinensern im Gaza-Streifen gehen auch nach der Bildung einer Einheitsregierung weiter. Ein 45-jähriger Fatah-Anhänger sei am Donnerstag von Hamas-Milizionären bei einem Feuergefecht getötet worden, verlautete aus Polizeikreisen in Gaza. Zuvor hatten die rivalisierenden Bewegungen erklärt, sie wollten Kämpfer von den Straßen abziehen und sich um eine Freilassung der zuvor verschleppten Geiseln zu bemühen.

Das so genannte Nahost-Quartett aus UNO, EU, USA und Russland forderte die neue palästinensische Einheitsregierung zur Anerkennung Israels auf. Zugleich wurde an die neue Führung appelliert, der Gewalt abzuschwören. Die neue Regierung, auf die sich Hamas und Fatah Anfang Februar in Mekka verständigt hatten, will das Quartett nicht nur nach deren Erklärungen, sondern auch danach bewerten, ob sie sich zu einem verlässlichen Partner bei den Friedensverhandlungen mit Israel entwickle. "Das Quartett war sich darin einig, dass das diesbezügliche Bekenntnis der neuen Regierung nicht nur an ihrer Zusammensetzung und ihrem Regierungsprogramm, sondern auch an ihren Taten gemessen werden wird", hieß es in der Erklärung. (APA/dpa)

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