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23. März 2007, 07:00
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Pünktlich zum Formel 1-Auftakt können Anleger jetzt das neue Pole Position Australia-Zertifikat der ING Bank zeichnen - von Christian Scheid

Vor einem Jahr feierte der australische Premierminister John Howard ein in der Landesgeschichte seltenes Jubiläum: Zehn Jahre an der Spitze einer Regierung – das gab es zuvor nur einmal. Und nach Ablauf der dreijährigen Legislaturperiode im Herbst 2007 hat der 66jährige gute Chancen, zum vierten Mal als Sieger aus einer Wahl hervorzugehen: Die wirtschaftliche Entwicklung verläuft positiv. Im laufenden Jahr rechnet die National Australia Bank bei einer Inflationsrate von 2,6 Prozent mit einem Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 3,5 Prozent. Hintergrund ist die boomende Rohstoff-Nachfrage aus den nahen asiatischen Ländern. Dennoch ist das hohe BIP keine Besonderheit: Es kletterte in den vergangenen zehn Jahren im Schnitt um 3,7 Prozent und katapultierte damit Australien vor die USA auf Platz eins der Industrieländer. Den Ausfuhren stehen allerdings hohe Importe gegenüber, sodass das Land mit Handelsbilanzdefiziten leben muss. Experten erwarten aber, dass sich die Lücke zwischen Ein- und Ausfuhren noch in diesem Jahr weiter verringert.

Auch die Börse entwickelte sich zuletzt relativ kontinuierlich aufwärts: Übernahmeaktivitäten und der erstarkte Rohstoff-Sektor produzierten am australischen Aktienmarkt 2006 immer wieder Rekordstände. Sie sorgten auch dafür, dass sich die jüngste Korrektur in Grenzen hielt. Kurstreiber der vergangenen Monate waren die Minenschwergewichte wie BHP Billiton und Rio Tinto. Doch auch Finanzwerte wie Westpac Banking glänzten mit Rekordgewinnen. Ein Übernahmesturm brach zuletzt im Mediensektor los, nachdem die Regierung die Bestimmungen für Fusionen gelockert hatte. Der Konzern des reichsten Mannes Australiens, James Packer, ist nun mit voller Kriegskasse auf der Suche nach Zukäufen. Rupert Murdochs News Corp kaufte sich bereits beim Rivalen Fairfax ein.

Rechtzeitig zum Formel-1-Auftakt in Melbourne bietet der Sponsor des Grand Prix, die niederländische ING Bank, das „ING Pole Position Australia“-Zertifikat an (ISIN XS 028 735 324 6). Das kapitalgeschützte Papier besitzt eine Laufzeit von fünf Jahren. Basiswert ist der „Standard & Poor’s Australian Stock Exchange 200“-Index, der aus den 200 größten Unternehmen des Landes besteht. Neben den Rohstoff- und Finanztiteln sind auch Konzerne wie der Bierbrauer Foster’s und die Fluggesellschaft Quantas vertreten. Am Ende der Laufzeit erhalten Anleger eine garantierte Rückzahlung des Nennwerts von 100,00 Euro pro Zertifikat. Zusätzlich ist man an Indexgewinnen „eins zu eins“ dabei. Dafür werden allerdings die Dividenden einbehalten. Positiv: Im letzten Laufzeitjahr 2012 wird der Endwert auf der Basis von zwölf monatlichen Schlusskursen ermittelt, sodass ein Einbruch des Marktes die Performance nicht mehr massiv nach unten ziehen kann.

Fazit: Ein attraktives Papier für den Einstieg in einen Markt, der als Schwachpunkt nur die geringe Diversifizierung seiner Exporte aufweist: Rohstoffe und Agrarprodukte haben dort einen Anteil von mehr als 50 Prozent. Auch wenn das Papier nicht währungsgesichert ist, können sicherheitsorientierte Anleger zugreifen.

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