Pflegeheimplatz-Vergabe wird zentral gesteuert

21. März 2007, 21:06
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Neue Beratungsstelle von städtischen und gemeinnützigen Einrichtungen - FPÖ fordert weiteren Ausbau der Pflegeplätze

Wien - In Wien wird die Vergabe von Pflegeheimplätzen seit kurzem durch eine zentrale Beratungseinrichtung koordiniert. In dieser haben die Pflegeheime des städtischen Krankenanstaltenverbundes (KAV) und die gemeinnützigen Privateinrichtungen ihre Kompetenzen vereint. Präsentiert wurde das Konzept am Mittwoch von Sozialstadträtin Sonja Wehsely, dem Direktor des Fonds Soziales Wien (FSW) Peter Hacker und KAV-Pflegeheimdirektor Roland Paukner.

Jährlich werden rund 2.800 geförderte Pflegeplätze vergeben - jeweils rund 50 Prozent in die städtischen und die privaten Institutionen.

Die durchschnittliche Wartezeit auf einen Pflegeheimplatz beträgt - abgesehen von Akutfällen - 76 Tage, so Paukner. Die Auslastung der Heime liege bei 98 Prozent. (APA)

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