Vom Auge der Morgenröte

23. März 2007, 07:00
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Mata Hari im Kosmos Theater, Women Ready in der IT, Spuren im Frauenleben und auf den Haushalt kommt es an - Wochenplanerin

foto: compagnie niô
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Mata Hari & M'greet

Margaretha Geertruida Zelle, alias M'greet, alias Lady McLeod, alias Mata Hari: Die Compagnie niô zeigt bis Freitag, 30. März jeweils 20.30 Uhr das Stück "Mata Hari & M'greet" im Kosmos Theater.

Richard Hartenberger und Michaela Rischka spinnen in der Produktion ein Netz an Assoziationen, das keinen Anspruch einer historischen Aufarbeitung erhebt, sondern die verschiedenen Lebensabschnitte dieser herausragenden Persönlichkeit beleuchtet. Die Performance verbindet tanz- und theatertechnische Elemente zu einer Bilderfolge über und zum Leben einer Frau. Von der Offiziersgattin zur Nackttänzerin und Doppelagentin, die letztendlich von einem französischen Militärgericht als deutsche Spionin zum Tode verurteilt und hingerichtet wurde. Ihren europaweiten Ruhm als orientalische Nackttänzerin und lebenshungrige Kurtisane verdankte Mata Hari (malaiisch: "Auge der Morgenröte") vor allem ihrer Fähigkeit, die Erwartungen eines sensationsgierigen Publikums zu übertreffen. Sie erfand sich selbst immer wieder neu, sowohl ihre Vergangenheit als indische Prinzessin, als auch ihre exotische Kunstform, für die ihr "tout Paris" zu Füßen lag.

Links: Compagnie niô; Kosmos Theater, Siebensterngasse 42, 1070 Wien
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