Forschungsrat fordert bei Klimaschutz-Fonds Priorität für F&E

20. März 2007, 14:47
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Technologie als Voraussetzung für Erreichung eines Klimazieles - Nicht zu Lasten bisher vorhandener Mittel

Wien - "Priorität für Forschung und Entwicklung" im geplanten Klimaschutzfonds fordert der Rat für Forschung und Technologieentwicklung (RFT). Eine solche Schwerpunktsetzung sei wichtig, weil Technologien die Voraussetzung sind, dass ein Klimaziel überhaupt erreicht werden kann", heißt es in einer Aussendung des RFT am Dienstag. Der mit voraussichtlich 500 Mio. Euro dotierte Fonds soll morgen, Mittwoch beim Ministerrat im Rahmen der Klimaschutzstrategie verabschiedet werden - so sich die Koalitionsparteien darauf einigen können.

Effiziente Technologien

Nach Ansicht des RFT-Vorsitzenden Knut Consemüller muss die Forschung nach effizienten Technologien zur Energieverwendung Priorität haben. Dabei sei es wichtig, "dass die Mittel für den Energiefonds nicht zu Lasten der bisher vorhandenen und projektierten öffentlichen Mittel für Forschung und Entwicklung gehen".

Von der Politik fordert der Rat eine rasche Einigung auf eine "möglichst schlanke Fondsstruktur". Zur Abwicklung sämtlicher Programmteile sollte - wie im Regierungsprogramm festgehalten - die Forschungsförderungsgesellschaft FFG beauftragt werden. (APA)

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