Legionäre: 19:8 für Ghana

24. März 2007, 22:31
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Frankreich "nur" mit neun, dafür aber hochkarätigen Fremdarbeitern

Stegersbach - Was die Anzahl der Legionäre betrifft, kann sich das österreichische Fußball-Nationalteam mit dem samstägigen Länderspiel-Gegner Ghana nicht messen. Während im 22-Mann-Kader des ÖFB acht Fremdarbeiter aufscheinen, verdienen gleich 19 der 20 ursprünglich genannten Teamkicker des WM-Achtelfinalisten ihr Geld im Ausland - und das noch dazu bei so hochkarätigen Klubs wie Chelsea (Michael Essien), PSV Eindhoven (Eric Addo), Fenerbahce (Stephen Appiah) oder Udinese (Sulley Muntari, Asamoah Gyan).

Dafür hält Österreich dem Legionärs-Vergleich mit Vizeweltmeister Frankreich, dem Gegner am 28. März, zumindest quantitativ halbwegs stand. Neun Kicker aus der "Equipe Tricolore" sind im Ausland tätig, allerdings ausschließlich bei Spitzenvereinen wie Chelsea (Claude Makelele, Lassana Diarra), Arsenal (William Gallas, Abou Diaby), FC Barcelona (Lilian Thuram), Bayern München (Willy Sagnol), AS Roma (Philippe Mexes), FC Sevilla (Julien Escude) und Bolton (Nicolas Anelka).

Der Vergleich mit Frankreich fällt freilich nur deshalb so "günstig" für Österreich aus, weil Frankreichs Teamchef Raymond Domenech auch Stars wie Thierry Henry (Arsenal), Patrick Vieira (Inter Mailand) und Louis Saha (Manchester United) verletzungsbedingt vorgeben muss. Bei Ghana fehlen am kommenden Samstag sicher Appiah und Essien.(APA)

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