
Das Konzept des Ende 2005 gegründeten spanischen Unternehmens Fon hat weltweit schon mehr als 300.000 Anhänger, davon rund 4000 in Österreich, gefunden.
Alternative
Fon gilt derzeit als die bekannteste Alternative zu den W-LAN-Angeboten der Mobilfunkbetreiber. Anstatt selber ein Netzwerk von Hotspots aufzubauen, über die man vielerorts drahtlos mit seinem Laptop surfen oder übers Web telefonieren kann, überlässt das kommerzielle Unternehmen dies seinen Mitgliedern. Ein "Fonero", so nennen sich die Mitglieder der Fon-Community, stellt seinen Internetzugang über einen speziellen Fon-Router (rund 40 Euro) anderen Fon-Mitgliedern zur Verfügung.
"Aliens" und "Bills"
Rund die Hälfte der registrierten Kunden sind "Aliens", die ihren Anschluss nicht teilen und für Tagestickets drei Euro zahlen. Der Rest setzt sich aus "Linus"-Nutzern (75 Prozent), die ihr Heim-Netzwerk öffnen und dafür weltweit gratis surfen, sowie "Bills" zusammen. Bills verzichten auf den Gratiszugang zur Gemeinschaft und verdienen lieber an den Tageskarten, die am eigenen Fon-Zugangspunkt verkauft werden.
Kritik
Kritik an dem Modell kommt von den Internet Service Providern. Sie halten es für "bedenklich", den eigenen Anschluss mit "wildfremden" Leuten zu teilen.(APA, kat/DER STANDARD, Printausgabe vom 20.3.2007)
Mit derStandard.at/Mobil sind Sie unterwegs immer top-informiert - mit Liveberichten und Postings!Die Kommentare von User und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.