BenQ-Chef bietet Rücktritt an

25. Juli 2007, 13:50
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Verwaltungsrat lehnte ab, K.Y. Lee solle BenQ stattdessen so schnell wie möglich in die Gewinnzone zurückführen

Taipeh - Der Chef des Elektronikkonzerns BenQ, K.Y. Lee, hat nach der Pleite der deutschen Handy-Tochter seinen Rücktritt angeboten. Nach den hohen Verluste im vergangenen Jahr habe K.Y. Lee am Morgen sein Amt zur Verfügung gestellt, sagte Vize-Präsident Jerry Wang am Dienstag in Taipeh. Der Verwaltungsrat habe dies aber abgelehnt. K.Y. Lee solle BenQ so schnell wie möglich in die Gewinnzone zurückführen.

Im vergangenen Geschäftsjahr sprang der BenQ-Verlust von 5,23 Mrd. auf 27,61 Mrd. Taiwan-Dollar (630 Mio. Euro), was die Gesellschaft unter anderem mit Belastungen durch die Pleite der deutschen Handy-Tochter begründete.

BenQ hatte im vergangenen Jahr die Finanzzuschüsse für die im Jahr 2005 übernommene Siemens-Mobilfunksparte eingestellt und damit die Tochter in die Insolvenz geschickt. Der Umsatz von BenQ kletterte im vergangenen Jahr von 162 Mrd. auf 199 Mrd. Taiwan-Dollar. Für das laufende Quartal rechnet BenQ mit einem leichten Umsatzrückgang gegenüber den Monaten Oktober bis Dezember. (APA/dpa)

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    Nach den hohen Verluste im vergangenen Jahr hatte K.Y. Lee sein Amt zur Verfügung gestellt.

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