Dornbirner Sparkasse in Wiener City überfallen

19. März 2007, 19:25
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Maskierter bedrohte Angestellte mit Pistole - Keine Verletzten

Ein laut Polizei besonders aggressiver Krimineller hat Montagmittag eine Filiale der Dornbirner Sparkasse in der Wiener Innenstadt überfallen. Der Mann bedrohte drei Kassierinnen des Geldinstituts in der Rauhensteingasse mit einer Faustfeuerwaffe. Nachdem er "mitgeholfen" hatte, die Kassenladen der Bank leer zu räumen, gelang dem etwa 35-Jährigen die Flucht. Verletzt wurde bei dem Überfall niemand.

Der korpulente Räuber betrat die Bank um 12.20 Uhr. Zuvor hatte er erfolglos versucht, sich im Vorraum der Zweigstelle mit einer Atemschutzmaske und einem Schal zu maskieren. Am Ende hatte er lediglich mit Hilfe einer Kappe und einer Sonnenbrille seinen Kopf und sein Gesicht bedeckt. Weil ihm die von den Angestellten ausgehändigte Summe anscheinend zu gering war, bediente er sich selbst an dem Bargeld. Unmittelbar vor seiner Flucht zwang der Mann die Kassierinnen - laut Polizei "in aggressiver Form" - sich auf den Boden zu legen, bis er die Bank verlassen hat.

Hinweise erbeten

Die Opfer beschrieben den Mann als 1,80 Meter großen, südländischen Typen mit schwarzem, kurzem Haar. Bekleidet war der Kriminelle mit einem grauen Mantel. Seine Beute hatte er in ein rotes Plastiksackerl gestopft. (APA)

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