Kannibale von Rotenburg beschäftigt erneut Justiz

22. März 2007, 19:52
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Beschwerde beim deutschen Verfassungsgerichtshof

Berlin - Der Fall des so genannten Kannibalen von Rotenburg wird nach einem Magazinbericht erneut die deutsche Justiz beschäftigen. Der Potsdamer Strafrechtsprofessor Wolfgang Mitsch habe beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe Beschwerde gegen die Verurteilung von Armin Meiwes zu lebenslanger Haft eingereicht, berichtete das deutsche Magazin "Focus" am Sonntag. Das Urteil sei danach unverhältnismäßig und verstoße gegen die Grundrechte.

Der Computerfachmann Meiwes hatte 2001 einem Internet-Bekannten mit dessen Eingeständnis das Geschlechtsteil abgeschnitten, ihn getötet und Teile der Leiche gegessen. Die Tat zeichnete er auf Video auf. Das Landgericht Frankfurt verurteilte Meiwes im Mai 2006 wegen Mordes und Störung der Totenruhe zu lebenslanger Haft. (APA/Reuters)

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