Römische Münze mit Brutus-Porträt für über 100.000 Euro versteigert

26. März 2007, 13:20
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Bei Auktion in Osnabrück - Darstellung soll Mord an Cäsar als Wiederherstellung der Freiheit rechtfertigen

Osnabrück - Eine der berühmtesten römischen Münzen, die den Mord an Julius Caesar rechtfertigt, ist am Samstag in Osnabrück für mehr als 100.000 Euro versteigert worden. Die Münze aus dem Jahr 42 vor Christus war nach Angaben des Auktionators Fritz Rudolf Künker vom Caesarenmörder Brutus geprägt worden.

Mord als patriotischer Akt

Die Vorderseite trägt das Porträt des Brutus, die Rückseite zeigt zwei Dolche und den Pileus, die Freiheitskappe. Damit rechtfertige die Darstellung auf der Münze den Mord an dem römischen Herrscher als Wiederherstellung der Freiheit und damit als einen patriotischen Akt, sagte Münzenhändler Künker. (APA/dpa)

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    Die 3,2 Gramm schwere Silbermünze zeigt eine Darstellung von Brutus auf der einen und die Rechtfertigung für den Mord an Cäsar auf der anderen Seite.

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