153 Journalisten seit März 2003 getötet

20. März 2007, 13:29
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Reporter ohne Grenzen: 83 Prozent Iraker

Paris - Seit dem Beginn des Irakkrieges im März 2003 wurden nach Angaben der Journalistenorganisation Reporter ohne Grenzen dort 153 Journalisten und andere Medienmitarbeiter getötet. Davon seien 83 Prozent Iraker. Von 64 verschleppten Medienvertretern seien 17 ermordet worden und von 11 habe man nichts mehr gehört, erklärte die Organisation am Freitag in Paris.

Um auf die Morde aufmerksam zu machen, versammelte Reporter ohne Grenzen am Freitag 153 Helfer auf dem Platz der Menschenrechte in Paris. Die Zahl der Opfer steige, hieß es. In Bagdad seien Reporter genauso gefährdet wie in Kurdistan oder anderen Gebieten.

Wenn ein Journalist nicht zum Dienst erscheine, suchten die Kollegen regelmäßig in den Leichenhallen nach ihm. Die Opfer würfen häufig ausgewählt, weil sie für die Regierung arbeiteten oder mit einer Religion identifiziert würden. (APA/dpa)

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