130 Mädchen arbeiten an ihrer Zukunft

18. März 2007, 14:00
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Bei den Projektarbeiten zum LILITH-Wettbewerb stellen sich junge Frauen schon jetzt ihrer beruflichen Zukunft

Mädchen und Technik – unvereinbare Welten oder spannende Möglichkeiten? Bei den Projektarbeiten zum LILITH-Wettbewerb stellen sich junge Frauen schon jetzt ihrer beruflichen Zukunft.


Seit Februar arbeiten die 30 Projektteams, insgesamt 130 Mädchen im Alter von 13 bis 18 Jahren, auf Hochtouren an ihren LILITH-Projekten zum Thema Berufsorientierung. Sie stellen sich dabei Fragen wie: Was könnte ich einmal werden? Wie schaut mein Berufsalltag dann aus? Wieviel werde ich verdienen? Habe ich Aufstiegschancen? Wie werde ich mein Privatleben und mein Berufsleben unter einen Hut bringen?

Geschlechtssensible Berufsorientierung

"Es ist wichtig, dass sich junge Frauen so früh wie möglich Gedanken über ihre berufliche Zukunft machen", erklärt die Kärntner Laundeshauptmann-Stellvertreterin und Frauenreferentin Gaby Schaunig. Für sie sind die Projekte ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur Herstellung Chancengleichheit, vor allem im Berufsleben. Mit der Wahl des Jobs sind weitreichende Konsequenzen verbunden, wie etwa die Verdienstchancen. "Diese Konsequenzen wollen wir mit den Projektarbeiten den Mädchen bewusst machen", setzt Frauenbeauftragte Helga Grafschafter auf eine geschlechtssensible Berufsorientierung.

Das Mädchenzentrum Klagenfurt – es arbeitet seit Jahren mit Mädchen, Eltern und Schulen an der Thematik einer auf Mädchen zugeschnittenen Berufsorientierung – ist dabei ein wichtiger Kooperationspartner. Mit Unterstützung von Mitarbeiterinnen des Mädchenzentrums Klagenfurts, LehrerInnen an unterschiedlichen Schulen Kärntens und BetreuerInnen von Jugendeinrichtungen beschäftigen sich die Teilnehmerinnen intensiv mit ihren Fragestellungen und erarbeiten spannende Kurzfilme, Radiobeiträge, Websites u.v.m. Die besten Projekte werden von einer Fachjury ausgewählt und im Rahmen der LILITH-Verleihung in der letzten Schulwoche mit dem Frauenförderpreis des Landes Kärnten, der LILITH, ausgezeichnet. (red)

  •  Sarina, Nadine, Simone und Jasmin mit Radio Agora-Geschäftsführerin Angelika Hödl
    foto: frauenreferat kärnten/lilith
    Sarina, Nadine, Simone und Jasmin mit Radio Agora-Geschäftsführerin Angelika Hödl
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