Ministerium setzt auf Qualitätsverbesserung

16. Juli 2007, 11:24
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Peer-Mediation und Kooperation mit Eltern und Gleichaltrigen als Maßnahme gegen Schulschwänzen

Wien - Zur Prävention von Schulschwänzen setzt man im Unterrichtsministerium auf ein Maßnahmenpaket zur Qualitätsverbesserung. So würden bereits ab Herbst die Senkung der Klassenschülerhöchstzahl, die Ausweitung der Tagesbetreuung sowie Initiativen zur Integration zu greifen beginnen. Generell müsse man das Thema ernst nehmen, da Schulschwänzen ein Vorzeichen für späteres Drop-Out sei, hieß es gegenüber der APA. Die Schule allein könne das Problem aber nicht lösen - auch Eltern und Gleichaltrige müssten einbezogen werden.

LehrerInnen als MediatorInnen

So gebe es etwa an zahlreichen Schulen großes Interesse an Peer-Mediation. Lehrer werden dabei dazu ausgebildet, Schülern Wissen über Streitschlichtung zu vermitteln und diese zu Mediatoren zu machen. Zudem werde an einer Generalstrategie zur Gewaltprävention in Kindergärten und Schulen gearbeitet.

Nicht repräsentativ

Die Studie selbst sei für das gesamte Schulwesen außerdem nicht repräsentativ. So wären einerseits nur Schulen der siebenten bis zehnten Schulstufe ausgewählt worden, wo am häufigsten geschwänzt wird. Andererseits sei der Fokus zum Teil auf solchen Bildungseinrichtungen gelegen, in denen das Problem besonders verbreitet sei.

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