IHS: Nachholbedarf für heimische Banken im Internet

25. Juli 2000, 12:28

"Bank Austria hat mit der Hypo den Sprung in die erste Liga geschafft"

Wien - Der Handlungsbedarf für die österreichischen Banken im Internet wird sich durch die Ehe zwischen Bank Austria (BA) und HypoVereinsbank (HVB) verstärken, erwartet der Bankenexperte des Instituts für Höhere Studien (IHS), Christian Helmenstein. Mit der Bank Austria habe nun eine heimische Bank den Sprung in die erste Liga im Internet-Banking geschafft. Alle anderen größeren Häuser stünden nun vor der Herausforderung sich im Internet zu positionieren. Der BA/CA-Gruppe sei gemeinsam mit der HypoVereinsbank der Sprung in die neue Zeit schon gelungen.

Milliardenersparnis

So komme mit der direktanlage.at AG der SKWB Schoellerbank der österreichische Marktführer im Diskontbroking ins Boot. Zudem bekommt die Bank Austria-Gruppe den Zugriff zu einer der stärksten Direktbanken, der Direkt Anlage Bank (DAB) der HypoVereinsbank. Der österreichisch-bayrische Zusammenschluss mache sehr viel Sinn, denn die BA-Gruppe hätte im Internet-Banking sehr viel investieren müssen, um sich als Internet-basierte Bank zu positionieren. (APA)

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