Priester reinigten Maya-Stätte spirituell

26. März 2007, 18:53
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Um "schlechte Energie" nach Bushs Besuch zu entfernen - Klagen über Entweihung des Geländes durch Scharfschützen

Iximiche - In Guatemala haben Maya-Priester nach dem Besuch von US-Präsident George W. Bush eine Pyramide einer spirituellen Reinigung unterzogen. Die Indigenen entzündeten am Donnerstag Weihrauch und trommelten nach Maya-Ritus, um die "schlechte Energie" nach dem Besuch Bushs mit Guatemalas Präsident Oscar Berger Anfang der Woche zu entfernen. Ein Anführer der Maya-Jugend beklagte die Entweihung der religiösen Stätte durch die Scharfschützen, die das Gelände besetzt hätten.

Massive Proteste

"Sie haben auf eine gewaltsame Weise gezeigt, wie respektlos das US-Imperium gegenüber der indigenen Bevölkerung ist", sagte Jorge Morales Toj. Bush ist während seiner Lateinamerika-Reise durch fünf Länder der Region auf massiven Protest gestoßen. Noch in diesem Monat wird Boliviens Präsident Evo Morales an der - auch für seinen Besuch gereinigten - Maya-Stätte erwartet. Morales hat seine Zugehörigkeit zur indianischen Volksgruppe Boliviens mehrfach betont. (APA/Reuters)

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    Maya-Priester bei der spirituellen Reinigung der heiligen Stätte von Iximche in Tecpan, Guatemala.

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