Vodafone - Einigung mit Essar über Führung bei Tochter

27. März 2007, 11:32
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Indischer Minderheitsaktionär Essar hat Verkaufsoption

Der britische Mobilfunkkonzern Vodafone hat den Streit über die Führung seiner neuen indischen Tochter Hutchison Essar beigelegt. Das Unternehmen werde in Vodafone Essar umbenannt und Vodafone behalte die Kontrolle über das operative Geschäft, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Dem indischen Minderheitsaktionär Essar werde die Option eingeräumt, seinen 33-Prozent-Anteil im vierten und fünften Jahr nach Abschluss der Übernahme an Vodafone zu verkaufen. Alternativ gebe es für Essar die Möglichkeit, Aktien an Vodafone Essar im Wert von einer bis 5 Mrd. Dollar (3,78 Mrd. Euro) an den britischen Mobilfunkriesen zu verkaufen.

Direktoriumschef bei Vodafone Essar soll den Angaben zufolge Essars Vize-Geschäftsführer Ravi Ruia werden. Vodafone-Chef Arun Sarin werde das Führungsgremium stellvertretend leiten. Vodafone übernimmt die Kontrolle über den viertgrößten indischen Mobilfunkkonzern für 11,1 Milliarden Dollar von Hutchison Telecom aus Hongkong. Der Essar-Konzern hatte sich vergeblich um die Übernahme von Hutchison Essar bemüht und anschließend eine Beteiligung an der Unternehmensführung gefordert.(APA/Reuters)

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