Regierung präsentiert Jahr der Chancengleichheit

19. März 2007, 15:27
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Koalitionäre Präsentation der Initiativen - Gemeinsame Pressekonferenz von Bures, Kdolsky, Marek und Buchinger

Wien - Vier Regierungsmitglieder haben am Mittwoch die rot- schwarzen Initiativen im Jahr der Chancengleichheit 2007 präsentiert. Familienministern Kdolsky zeigte sich erfreut, dass in Sachen Kinderbetreuungsplätze "kein Blatt Papier" zwischen sie und Frauenministerin Bures gehe. Auch Sozialminister Buchinger und ÖVP- Staatssekretärin Marek unterstrichen das gemeinsame Bemühen um Chancengleichheit.

Diskriminierungen aller Art abbauen

Europas "größter Schatz" sei die Vielfalt seiner Bürger. Im Jahr der Chancengleichheit gehe es darum, Diskriminierungen aller Art abzubauen - aber auch darum, Bürgern, die sich diskriminiert fühlen, ihre Rechte und Möglichkeiten bewusst zu machen, betonte Marek, die die im Wirtschaftsministerium angesiedelte österreichische Koordinierungsstelle vertrat. Also seien "Information und Sensibilisierung" nötig. Das Wirtschaftsministerium plant laut Marek eine große Werbekampagne und eine Abschlussveranstaltung im Spätherbst.

Gleiche Chancen für die Frauen

Gleiche Chancen für die Frauen vor allem am Arbeitsmarkt ist der Schwerpunkt von Frauenministerin Bures in diesem Jahr. Hier gebe es in Österreich "noch viel zu tun". Im Regierungsübereinkommen seien aber wichtige Punkte schon verankert: Etwa eine bessere Ausstattung der Gleichbehandlungsanwaltschaft oder die Steigerung der Frauenerwerbsquote mittels flexiblem Kindergeld und Ausbau der Kinderbetreuung.

Kinderbetreuungseinrichtungen "keine Frage der Zahlen"

Dass Bures beim Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen auf die Nennung von Zahlen verzichtete, erfreute Kdolsky. Das sei auch "keine Frage der Zahlen", man müsse sich gemeinsam darum kümmern. In ihrem Familienressort geht es ihr im Jahr der Chancengleichheit vor allem um die Jugendlichen.

Buchinger sieht seine Schwerpunkte bei den Menschen mit Beeinträchtigungen sowie Senioren. So will er heuer speziell jungen Behinderten zum Einstieg in die Arbeitswelt helfen. Sieben Mio. Euro zusätzlich hat er dafür vorgesehen. (APA)

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