Discount-Broker direktanlage.at 2006 mit neuem Rekordergebnis

27. März 2007, 11:35
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EGT stieg um 83 Prozent auf 9,2 Mio. Euro - Portfolio-Volumen stieg um ein Drittel auf 2,4 Mrd. Euro - Kunden wechseln mit durchschnittlich 65.000 Euro zum Broker

"Das Jahr 2006 hat unsere positivsten Erwartungen übertroffen." Diese Bilanz zog Ernst Huber, Vorstandsvorsitzender des Salzburger Discount-Brokers direktanlage.at, eine Tochter der zur HypoVereinsbank (HVB) zählenden Münchener DAB bank, am Donnerstag bei einem Pressegespräch in Salzburg. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) wuchs demnach um 83 Prozent auf 9,2 Mio. Euro. Bei den Kunden gab es einen Zuwachs von 17 Prozent auf 42.263 Personen.

2,401 Mrd. Euro

Noch besser entwickelte sich das Portfolio-Volumen: Es kletterte um ein Drittel von 1,803 Mrd. Euro im Jahr 2005 auf 2,401 Mrd. Euro. Das Portfolio-Volumen habe sich seit dem Jahr 2004 verdoppelt, berichtete Huber. Bei den Zuwächsen 2006 waren etwa 195 Mio. Euro auf die positive Entwicklung am Kapitalmarkt, rund 400 Mio. Euro auf den Kundenzuwachs zurückzuführen. "Der durchschnittliche Kunde wechselt mit rund 65.000 Euro zu direktanlage.at", sagte der Vorstandsvorsitzende, der seit wenigen Wochen auch Vorstand der zur HypoVereinsbank (HVB) gehörenden DAB bank ist. Direktanlage.at gelte als Erfolgsmodell, so Huber, durch die Doppelfunktion könne man Synergien nützen und Know-how austauschen. "Das dürfte uns im Marketing und Vertrieb noch einen Schub bringen."

Dynamisch

Für 2007 rechnet Huber mit einer anhaltend dynamischen Entwicklung. Ziel sei es, beim EGT die 10 Mio. Euro-Marke zu knacken. Beim Portfolio-Volumen soll die Drei-Milliarden-Euro-Grenze spätestens im ersten Quartal 2008 durchbrochen werden. Bei der Zahl der Wertpapiertransaktionen pro Jahr werde man 2007 die Millionen-Grenze überschreiten. 2006 stieg die Zahl der Transaktionen von 540.000 auf 858.000 (plus 59 Prozent).

Mit knapp 50 Prozent haben Käufe und Verkäufe von Aktien den größten Anteil an den Transaktionen. Ein wachsendes Segment sind mit knapp einem Viertel die Zertifikate. Diese Möglichkeit, von der Entwicklung des Kapitalmarktes zu profitieren und gleichzeitig ein Sicherheitsnetz zu haben, werde bei den Anlegern in Österreich immer beliebter, berichtete Huber. Und auch das traditionelle Sparbuch ist bei den Kunden des größten österreichischen Discount-Brokers beliebt: Rund 50 bis 55 Mio. Euro sind auf Sparbüchern veranlagt.

Verwaltung

Sehr gut entwickelt hat sich auch die Vermögensverwaltung, die für Kunden ab einem Anlagevolumen von 50.000 Euro angeboten wird. Mittlerweile betreue man 340 Kunden mit einem Volumen von 42,5 Mio. Euro. Der Top Vario Mix, ein Fonds, der auch kleineren Anlegern die Möglichkeit der professionellen Vermögensverwaltung bietet, habe mittlerweile ein Volumen von 30,2 Mio. Euro.

Damit bei der steigenden Zahl an Kunden und Wertpapiertransaktionen auch die Technik mitspielt und es zu keinen Wartezeiten kommt, investiert direktanlage.at jedes Jahr rund eine Mio. Euro in den Bereich Hard- und Software. Beim Börsencrash vor wenigen Wochen hätte das System erneut einen Härtetest bestanden, sagte Huber.

Das Wachstum des Discount-Brokers geht mit höherem Personalbedarf einher: 2006 kletterte die Zahl der Beschäftigten von 102 auf 115 Personen. Für 2007 rechnet Huber mit einem Anstieg auf 130 Beschäftigte. Neue Standorte - 2006 wurde mit Klagenfurt die siebte Filiale in Österreich eröffnet - sind im laufenden Geschäftsjahr nicht geplant. Auch eine Expansion ins Ausland wäre derzeit kein Thema. (APA)

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