Zehn Prozent aller Bank Austria Mitarbeiter müssen gehen

25. Juli 2000, 11:28

Laut "Bloomberg" will die HypoVereinsbank bis zu 20 Prozent der Inlandsfilialen schließen

Frankfurt/Main - Die Münchener HypoVereinsbank plant nach einem Bericht der Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg nach Übernahme der Bank Austria, zehn Prozent der Stellen im österreichischen Institut zu streichen. Wie Bloomberg unter Berufung auf die HypoVereinsbank am Montag berichtete, sollen 1.300 Arbeitsplätze eingespart und innerhalb von drei Jahren bis zu 20 Prozent der Inlandsfilialen der Bank Austria geschlossen werden.

Eine Sprecherin der HypoVereinsbank sagte, die Einsparungen resultierten aus den seit 1997 laufenden Umstrukturierungen bei der Bank Austria. Über Stellenstreichungen infolge des Zusammengehens mit der HypoVereinsbank wisse sie nichts.

1996 hatte die Bank Austria für 17 Milliarden Schilling (1,235 Mrd. Euro) die Creditanstalt-Bankverein (CA) übernommen. Der neue Konzern aus HypoVereinsbank und Bank Austria rechnet durch das Zusammengehen mit Einsparungen von 500 Millionen Euro pro Jahr. Synergien bei den doppelt besetzten Büros in London, New York, Asien sowie in West- und Osteuropa sollen nach der Zusammenlegung allein 190 Millionen Euro bringen.

(APA/dpa)

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