Bush macht Zusagen für Zuwanderer aus Mexiko

20. März 2007, 16:32
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US-Präsident für Reform des Einwanderungsrechts - Mexikos Präsident Calderon kritisiert Grenzzaun

Mérida – Präsident George W. Bush sprach sich in Mexiko für eine Reform des US-Einwanderungsrechts und eine Gastarbeiterregelung aus. Die gemeinsame Grenze solle „eine Quelle der Einheit, nicht der Trennung“ sein, sagte Bush beim Treffen mit Mexikos Präsidenten Felipe Calderón in Mérida. Auch die letzte Station von Bushs Reise durch fünf Staaten Lateinamerikas wurde von Protesten begleitet.

Bush will es Mexikanern ermöglichen, befristete Arbeitsvisa zu beantragen. Der Kongress hat dies bisher abgelehnt. Calderón kritisierte das von Bush unterzeichnete Gesetz zum Bau eines Grenzzaunes. Mit einer Verbesserung der Infrastruktur in Mexiko könne mehr gegen die illegale Einwanderung getan werden.

Fidel am Telefon

Venezuelas Präsident Hugo Chávez besuchte auf seiner parallel zu Bush geführten Reise zuletzt Jamaika und Haiti. Chávez versprach günstige Öllieferungen, die Haiti pro Jahr Einsparungen in Höhe von 150 Millionen Dollar bringen sollen. Zudem kündigte er Sozial- und Gesundheitsprogramme im Wert von 120 Mio. Dollar an, die Venezolaner und Kubaner realisieren sollen. Fidel Castro, der sich laut Chávez erholt hat, stimmte telefonisch zu. (AP, est/DER STANDARD, Printausgabe, 15.3.2007)

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