Wochensplitter: "Same-Sex Dance Association" gegründet

17. März 2007, 17:00
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Europas gleichgeschlechtliche Tanz-Paare organisieren sich, Ende des Projekts PreQual für Migrantinnen und "stopFGM"-Pin zu erwerben

  • Tanzbein schwingen

    Die am 18. Februar 2007 in London neu gegründete European Same-Sex Dance Association (ESSDA) lädt alle gleichgeschlechtlich Tanzenden, Interessierten und Mitarbeitenden ein, sich ihr anzuschließen: Über E-Mail kann man sich ins Mitgliederforum eintragen lassen und ist erhält über die [tcdance]-Mailingliste Informationen sowie die Möglichkeit des Austausches mit den anderen Mitgliedern, die aus bislang acht verschiedenen europäischen Ländern kommen.

    Bereits seit 1995 ist gleichgeschlechtliches Turniertanzen ein fester Bestandteil von EuroGames, Gay Games and World Outgames, und die Zahl internationaler Turniere wächst und wächst. Die Frauen- und Männertanzpaare Europas sowie TrainerInnen, WertungsrichterInnen und TurnierausrichterInnen sahen nun die Zeit gekommen, einen europaweiten Verband zur Vertretung ihrer Interessen zu gründen. Mit der ESSDA gibt es über 10 Jahre nach dem Aufkommen des gleichgeschlechtlichen Turniertanzens, erstmals eine internationale Dachorganisation für diese eigenständige Disziplin.

    Link: ESSDA

  • Ansteck-Pin "stopFGM"

    Von der Österreichischen Plattform gegen weibliche Genitalverstümmelung – stopFGM kann man/frau nun einen Ansteck-Pin "stopFGM" erwerben: In Form einer Blume stellt er ein positives Zeichen für die Unversehrtheit der Frau dar. Die Blume, die als Vorbild diente: Clitoria (Gattung), Familie: Hülsenfrüchtler, Unterfamilie: Schmetterlingsblütler Clitoria ternatea, auch Blaue Klitorie, Schmetterlings-Erbse, Schmetterlingswicke oder selten Schamblume genannt.
    Der Pin kostet EUR 3,-

    Link: stopFGM - Online-Bestellung

  • Renate Kicker neue CPT-Vizepräsidentin

    Das CPT, das Europarats-Komitee zur Verhütung von Folter und unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe, wählte kürzlich ein neues Präsidium, da seine langjährige Präsidentin Silvia Casale in Zukunft dem neuen UNO-Subkomitee zur Verhütung von Folter vorstehen wird. Präsident wurde der italienische Gefängnisexperte Mauro Palma, erste Vizepräsidentin Renate Kicker, Codirektorin des Europäischen Trainings- und Forschungszentrums für Menschenrechte und Demokratie (ETC Graz) und Trägerin des Menschenrechtspreises des Landes Steiermark, zweiter Vize der estnische Psychiater Andres Lehtmets.

    In seiner Antrittsrede am Internationalen Frauentag betonte Mauro Palma, dass die Aufmerksamkeit des Komitees in Zukunft stärker der Situation von Frauen in Haft gelten werde - ein Schwerpunkt, den Renate Kicker am ETC Graz schon vor Jahren gesetzt hat. Neben Projekten und der Teilnahme an Konferenzen leitete Renate Kicker zuletzt ein internationales Seminar mit dem Titel "Women in Prison" am ETC, an dem neben Mauro Palma und der damaligen Präsidentin Silvia Casale mehrere Mitglieder des CPT sowie ExpertInnen und GefängnisdirektorInnen aus Italien, Albanien und Österreich teilnahmen.

    Link: CPT

  • Internationales Projekt für Migrantinnen

    "Pre-Qualification for Migrant Women in the Health and Care Sectors (PreQual)" ist ein sechs EU-Länder (Österreich, Deutschland, Italien, Griechenland, Bulgarien und Spanien) übergreifendes Projekt mit dem vorrangigen Ziel, Migrantinnen in den Bereichen Gesundheit und medizinischer Versorgung zu unterstützen. Eine Broschüre dazu gibt nun für betroffene Frauen Aufschluss über mögliche Anlaufstellen in den Ländern, Inforamtionen, Tipps und Aufklärung über ihre Rechte.

    Link: PreQual (red)

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