Apple drängt Küstler zu Exlusiv-Material um bei iTunes höher gereiht zu werden

4. Juni 2007, 12:40
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Sängerin Lily Allen: iTunes habe sie gedrängt rasch eine neue Version eines Songs herauszubringen, sodass sie beschloss eine einen trashigen Remix zu veröffentlichen

Apple ist mit dem Online-Musikvertrieb iTunes innerhalb weniger Jahre zu einem der größten Distributoren der USA geworden. Mittlerweile hat der Konzern den Einfluss unbekannte Gruppen schnell zu Ruhm zu verhelfen, wenn man sich entschließt ihre Lieder prominent anzupreisen. Nach eigenen Angaben stammen 15 Prozent der verkauften Werke von alternativen Bands, während im Straßenverkauf lediglich 5 Prozent aller verkauften Songs dem Alternative-Genre zugeschrieben werden. Doch wer entscheidet wie, welche Werke wo platziert und beworben werden?

Bully

Die junge Sängerin des populären Lieds "Smile", Lily Allen, äußerte sich in einer Radiosendung zu dem Thema. Demnach habe Apple sie aufgefordert, rasch eine exklusive Version eines Songs zu produzieren, damit Sie beworben wird. Darauf beschloss sie eine, nach eigener Angabe, einen qualitativ schlechten Remix herauszubringen und versprach eine bessere Version kostenlos über ihre MySpace-Seite anzubieten.

Schlüsselstellung

Wie eine Industrie-Vertreter gegenüber dem Wall Street Journal betonte, wäre die Positionierung der Werke der Schlüssel zum Erfolg. So wird es im Ringen um die besten Plätze immer undurchsichtiger für die Musiker, wie ihre Songs bewertetet werden. Der Fall der Lily Allen, zeigt, dass die Künstler Apple mitunter immer mehr Zugeständnisse machen müssen, um "gefeatured" zu werden. (red)

  • Lily Allen
    www.myspace.com/lilymusic

    Lily Allen

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