Zufriedenheit mit Polizei gestiegen

15. März 2007, 18:38
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Stadt-Land Unterschiede - In Wien sind nur 28 Prozent mit der Polizei zufrieden

Linz - Die Zufriedenheit mit der Arbeit der Polizei ist insgesamt gestiegen. Die Furcht in der Nacht allein auf der Straße zu gehen ist geringer geworden, ergab ein Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstitutes IMAS aus dem Jahr 1973 und dem März 2007. Tausend Österreicher wurden befragt.

1973 berichteten noch 37 Prozent über eine Scheu vor nächtlichen Ausgängen, aktuell sind es nur mehr 29 Prozent. IMAS gibt dabei allerdings zu bedenken, dass die Zahl der nächtlichen Spaziergänge im Lauf der Jahre geringer geworden sei, weil viele Wege nunmehr im Auto statt zu Fuß zurückgelegt werden. Auch beim Sicherheitsgefühl auf nächtlichen Straßen gibt es einen erheblichen Unterschied bei der Wohnortgröße: Derzeit haben nur 16 Prozent der Landbewohner Angst davor, in Wien sind es hingegen 45. In Wien nur 28 Prozent zufrieden

38 Prozent sind aktuell der Auffassung, dass die Polizei im Großen und Ganzen gut für die Sicherheit der Bevölkerung sorge. Das sind fast genau so viele wie bei der Umfrage im Jahr 1973. Zusätzlich ist der Anteil jener kleiner geworden, die der Polizei ein Versagen vorwerfen: Vor 34 Jahren erklärten noch 23 Prozent, die Exekutive würde schlecht für die Sicherheit sorgen. Jetzt sind es nur 13. Die Gruppe jener, die die Frage nach der Öffentlichen Sicherheit mit "teils/teils" beantwortet, ist von 33 auf 44 Prozent gestiegen.

Die Zufriedenheit mit der Polizei ist deutlich abhängig von Lebensalter und Wohnortgröße: Über 50-Jährige sind häufiger als Junge von der guten Leistung der Exekutive überzeugt. In kleineren Gemeinden sind 42 Prozent der Bewohner mit den Ordnungshütern voll und ganz zufrieden. In Wien können sich nur 28 Prozent zu einem Lob durchringen. 52 Prozent sind teils/teils mit der olizei zufrieden, stellten die Meinungsforscher fest. (APA)

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