Barbara Albert doppelt nominiert

19. März 2007, 18:52
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Regisseurin für ihren Film "Fallen" bei Frauenfilmfestival Dortmund/Köln sowie Filmfestival Schwerin vorgeschlagen

Dortmund - Die österreichische Filmregisseurin Barbara Albert kann mit ihrem neuen Film "Fallen" bei der Kritik und Festivals punkten: Beim Frauenfilmfestival Dortmund/Köln ist sie für den Regisseurinnen-Spielfilmpreis nominiert, der am 22. April in Dortmund vergeben wird. Zudem ist beim "17. filmkunstfest" in Schwerin "Fallen" einer von zehn deutschsprachigen Filmen, die für den mit 7.500 Euro dotierten Hauptpreis, den "Fliegenden Ochsen", nominiert sind.

Insgesamt wurden vom Internationalen Frauenfilmfestival Dortmund/Köln acht Filme nominiert. Der Preis wird zum zweiten Mal vergeben und ist mit 25.000 Euro dotiert. Die Auszeichnung ist nach Angaben des Preisgeldsponsors RWE Westfalen-Weser-Ems der deutschlandweit einzige internationale Spielfilmpreis, der ausschließlich an Frauen vergeben wird. Anders als bei Dokumentar- und Fernsehfilmen seien Frauen als Regisseurinnen bei international bekannten Kinofilmen nach wie vor unterrepräsentiert.

International

Barbara Albert, die schon mit "Nordrand" und "Böse Zellen" bei diversen Filmfestivals in Europa für Aufsehen sorgte, konnte mit Nina Proll, Ursula Strauss, Birgit Minichmayr, Kathrin Resetarits und Gabriela Hegedüs prominente Schauspielerinnen für ihren neusten Film gewinnen. "Fallen" handelt über fünf Frauen Anfang 30, die sich nach 14 Jahren auf einem Begräbnis wieder sehen und sich auf eine Reise durch ihre Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft begeben. "Fallen" wurde 2006 bereits bei Filmfestivals in Venedig, Toronto, New York und Pusan gezeigt.

Konkurrenz

Ein Konkurrent beim Schweriner Festival ist der Deutsche Christian Petzold mit seinem Film "Yella", in dem Schauspielerin Nina Hoss in der Hauptrolle überzeugte und bei der diesjährigen Berlinale mit den Silbernen Bären ausgezeichnet wurde. Im Jahr 2006 wurde der "Fliegende Ochse" an die deutsch-österreichische Produktion "Schläfer" von Regisseur Benjamin Heisenberg verliehen. Das Filmfestival Schwerin findet vom 1. bis 6. Mai statt, insgesamt werden mehr als 40 Produktionen gezeigt. (APA/red)

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    Barbara Albert
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