Sprungbrett in den Arbeitsmarkt

13. März 2007, 14:16
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Cyberschool ist nicht nur eine Projektplattform - Kontakte zu Unternehmen können den Berufseinstieg erleichtern

Wien - Cyberschool ist nicht nur eine Projektplattform, sondern bietet auch die Möglichkeit, mit Unternehmen in Kontakt zu treten, Verbindungen aufzubauen und so seine Zukunft zu sichern.Der 18-jährige BWL-Student Julian Ulrich hat dies geschafft und einen Werkvertrag bei "Hanival Internet Services" angeboten bekommen.

"Ich habe natürlich sofort zugesagt und bekam einen Vorstellungstermin", erklärt Ulrich wie alles begann. Heute ist Ulrich bereits mitten in das Arbeitsgeschehen involviert und bekommt voraussichtlich eine Vertragsverlängerung, um sein derzeitiges Projekt zu vollenden. "Ich bin für die Optimierung der Website für Suchmaschinen verantwortlich", erläutert Ulrich seinen Arbeitsbereich. Dies bedeutet, dass bei der Inanspruchnahme einer Internet-Suchmaschine und durch die Eingabe des Suchbegriffes "Erstellung einer Homepage", die Firmenwebsite möglichst weit oben in den Ergebnissen präsentiert wird.

Auch zukünftig möchte Ulrich im Bereich Webdesign tätig sein. "Am liebsten würde ich mit einigen Freunden eine eigene Internet-Service-Firma gründen und dort eigene Seiten erstellen", beschreibt Ulrich seine Zukunftspläne. Es wurde ihm auch von "Hanival Internet Services" angeboten, noch weitere Projekte zu übernehmen.

Cyberschool war für Ulrich eine wertvolle Erfahrung, die ihn dazu veranlasste, als "Wiederholungstäter" aufzutreten. Bei seiner ersten Tat reichte er gleich zwei Projekte ein, was ihm als Sprungbrett ins Berufsleben diente. Eines davon behandelte die eigene Geldmacherei im Internet - woraufhin er sein Jobangebot erhielt. Auch für seine Matura war Ulrich mit einem Projekt bei Cyberschool vertreten.

Hilfreiche Familie

Die eigene Karriere werde aber nicht nur durch solche Ereignisse unterstützt, sondern auch durch die Beziehungen innerhalb der Familie. Ulrich definiert die Reaktion seiner Familie als durchwegs positiv. "Es war schon stressig während der Schulzeit zu Hause zu arbeiten, aber meine Mutter war sehr beeindruckt, dass ich mit dem Internet meinen Job gefunden habe." (pep/kho/DER STANDARD-Printausgabe, 13. März 2007)

  • Foto: privatJulian Ulrich (18) fand durch Cyberschool einen Job.

    Foto: privat

    Julian Ulrich (18) fand durch Cyberschool einen Job.

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