70 Prozent der Österreicher träumen von einem eigenen Haus

14. März 2007, 09:13
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Vor allem junge Menschen und ländliche Bevölkerung - Extravagante Architektur weniger großen Stellenwert

Österreicher als "Häuslbauer": Rund 70 Prozent träumen hier zu Lande laut einer aktuellen IMAS-Umfrage im Auftrag von "Quelle" von einem eigenen Haus. Für jeden Zweiten gehört dies sogar zu den großen Zielen und Wünschen im Leben, sagte Doris Eyett von dem Meinungsforschungsinstitut bei der Präsentation eines neues Fertigteilhauses des Versandhandels und der Firma Elk am Dienstag vor Journalisten in Wien. Haus bauen sei wieder "in", meinte sie.

Denn bei den unter 29-Jährigen sei der Wunsch nach dem trauten Heim besonders ausgeprägt. Rund 85 Prozent können sich vorstellen, einmal Hausbesitzer zu sein. Männer wie Frauen streben gleichermaßen danach. Am Land planen sogar 90 Prozent der Befragten, ein Eigenheim zu bauen. "Die ländliche Bevölkerung ist sehr stark mit dem Haus verwurzelt", erklärte Eyett. Die Studie zeigte daher auch ein deutliches West-Ost-Gefälle. In Wien möchte nur etwa jeder fünfte "in jedem Fall" ein Haus besitzen.

Extravagante Architektur weniger großen Stellenwert

Etwas mehr als drei Viertel derer, die von einem Eigenheim träumen, wollen damit den Wunsch nach einem Garten und mehr Lebensqualität erfüllen. Mehr Platz zu haben, spricht für knapp drei Viertel für ein eigenes Haus. "Jeder Zweite findet es wichtig, dadurch unabhängig zu sein von Öl und Gas" und alternative Energieformen einsetzen zu können, so die Meinungsforscherin. Knapp 80 Prozent achten auf eine Energie sparende Bauweise und niedrige Heizkosten.

Extravagante Architektur hat für die Österreicher einen weniger großen Stellenwert: Nur jeder Zehnte hätte gerne ein Haus, das individuell auf ihn zugeschneidert ist, berichtete Eyett. Generell sei der Wunsch nach den eigenen vier Wänden im Grünen "relativ stabil", so die IMAS-Expertin. Die junge Generation denke derzeit aber wieder verstärkt daran. Für die von "Quelle-Haus" in Auftrag gegebene Studie wurden 500 Österreicher ab 16 Jahren im März 2007 befragt. (APA)

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